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		<title>jensscholz.com - Neueste Kommentareauf Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
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		<item>
			<title>jensscholz [Mitglied] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:59:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="login user nowrap" rel="bubbletip_user_1">jensscholz</span> <span class="bUser-member-tag">[Mitglied]</span></dc:creator>
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			<description>&lt;p&gt;&gt; dass man auch die islamische Theologie daf&amp;#252;r kritisieren kann, dass es in ihr bis auf ganz ganz wenige Au&amp;#223;enseiter keine akademischen Lehrer gibt, die die Historisch-Kritische Methode konsequent anwenden und lehren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist leider tats&amp;#228;chlich richtig, es gab auch eine Hochzeit der akribischen und durchaus kritischen Koraninterpretation, die war aber in den Jahren 1200 bis 1500, als die islamischen Staaten generell jede Menge akademischer Strukturen und Vorgehensweisen erfanden bzw weiterentwickelten, die in christlichen L&amp;#228;ndern erst wesentlich sp&amp;#228;ter adaptiert wurden. Heute kann man dahingehend aber leider von einer echten, nachhaltigen Bildungsmisere sprechen.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>> dass man auch die islamische Theologie daf&#252;r kritisieren kann, dass es in ihr bis auf ganz ganz wenige Au&#223;enseiter keine akademischen Lehrer gibt, die die Historisch-Kritische Methode konsequent anwenden und lehren.</p>

<p>Das ist leider tats&#228;chlich richtig, es gab auch eine Hochzeit der akribischen und durchaus kritischen Koraninterpretation, die war aber in den Jahren 1200 bis 1500, als die islamischen Staaten generell jede Menge akademischer Strukturen und Vorgehensweisen erfanden bzw weiterentwickelten, die in christlichen L&#228;ndern erst wesentlich sp&#228;ter adaptiert wurden. Heute kann man dahingehend aber leider von einer echten, nachhaltigen Bildungsmisere sprechen.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
			<title> Julio [Besucher] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:33:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_1190">Julio</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Besucher]</span></dc:creator>
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			<description>&lt;p&gt;Texte stehen immer in einem Kontext, der sich nicht nur aus der Umgebung anderer Buchstaben, W&amp;#246;rter und Geschichten im gleichen Textwerk ergibt, sondern sowohl die Umgebung und Geschichte des Autors/der Autoren als auch die Umgebung/Geschichte der Leser betrifft. F&amp;#252;r das, was ein religi&amp;#246;ser Text _bewirkt_ , wie er gelesen und verstanden wird, sind Interpretationstraditionen und Interpretationsschulen elementar. Das gilt auch f&amp;#252;r den Koran. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das interessante ist, dass sich diejenigen, die wie Gerd diese Art der &amp;#8220;naiven&amp;#8221; Korankritik betreiben, einen &amp;#228;hnlichen, angeblich &amp;#8220;unmittelbaren&amp;#8221; und deshalb &amp;#8220;schnell einleuchtenden&amp;#8221; Zugang zum Text w&amp;#228;hlen wie ein relevanter Teil der islamistischen Milieus. Sie legen deshalb auch eine &amp;#228;hnliche Selbstsicherheit an den Tag. Wirkt hier bei Europ&amp;#228;ern das Erbe Luthers als er schrieb: &amp;#8222;Also ists beschlossen, das dem wort Gottis keyn meyster noch&lt;br /&gt;
richter, also auch kein sch&amp;#252;tz herr mag geben werden denn Gott selber.&amp;#8221; (Oder m&amp;#252;ssen wir sogar sagen, da&amp;#223; das kulturelle &amp;#8220;Roll Back&amp;#8221; christlich evangelikaler Schichten wesentlich gr&amp;#246;&amp;#223;eren Einfluss hat, als wir vordergr&amp;#252;ndig bemerken?) &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht ist Gerds Beitrag ein Indiz, dass eine wichtige Errungenschaft der sp&amp;#228;ten Aufkl&amp;#228;rung hier im Westen bei weitem nicht so weit greift, wie wir es gew&amp;#252;nscht h&amp;#228;tten. Die Impulse der Historisch-Kritischen Methode, die in der Bibelforschung der gro&amp;#223;en protestantischen und katholischen Konfessionen eine gewisse Verbreitung gefunden hat, sind anscheinend bei einem beachtlichen Teil der Bildungsschichten, aber auch der publizistisch aktiven &amp;#8220;Islamkritiker&amp;#8221; nicht pr&amp;#228;sent (- ganz gleich ob sie sich nun als Christen, Moslems, Juden, Agnostiker oder jeweils als eine Ex-Version begreifen.) &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist umso erstaunlicher, als dass sie zumindest in Gymnasien Lehrstoff im christlichen Religionsuntericht ist. Und es bekommt eine besondere ironische Note dadurch, dass man auch die islamische Theologie daf&amp;#252;r kritisieren kann, dass es in ihr bis auf ganz ganz wenige Au&amp;#223;enseiter keine akademischen Lehrer gibt, die die Historisch-Kritische Methode konsequent anwenden und lehren. (Was nicht hei&amp;#223;en soll, dass es nicht dort ausgefeilte Interpretationskulturen und Interpretationsforschung gibt.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Montaigne schrieb einmal: &amp;#8220;Wer sollte nicht sagen, dass die Glossen das &amp;#220;bel und die Unwissenheit nur vermehren, da sich die Welt mit keinem menschlichen oder g&amp;#246;ttlichem Buche besch&amp;#228;ftigt, dessen Schwierigkeit durch die Erkl&amp;#228;rung behoben wird? (&amp;#8230;) Haben wir wohl jemals einstimmig gesagt, dieses Buch ist genugsam ausgelegt, es ist weiter nichts zu erinnern &amp;#252;brig?&amp;#8221; &lt;br /&gt;
Diese Renaissance-Ideen sind eigentlich ein Erbe der mittelalterlichen Kultur. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8220;Islamkritiker&amp;#8221; wie z.B. das Umfeld der deutschen &amp;#8220;Achse des Guten&amp;#8221; sind sich mit Fundamentalisten merkw&amp;#252;rdig einig darin, da&amp;#223; diese Ideen f&amp;#252;r den Koran nicht zu gelten haben. Die Henryk Broders dieser Welt w&amp;#252;rden wir aus der Pistole antworten: &amp;#8220;Geschwafel. M&amp;#252;ssen wir etwa auch bei Hitlers &amp;#8220;Mein Kampf&amp;#8221; herumdeuten?&amp;#8221; &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine weitere Ironie liegt &amp;#252;brigens darin, da&amp;#223; beide Gruppen Kinder der Moderne und ihrer ideologischen Verblendungen sind. Und eben keine Traditionalisten.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Texte stehen immer in einem Kontext, der sich nicht nur aus der Umgebung anderer Buchstaben, W&#246;rter und Geschichten im gleichen Textwerk ergibt, sondern sowohl die Umgebung und Geschichte des Autors/der Autoren als auch die Umgebung/Geschichte der Leser betrifft. F&#252;r das, was ein religi&#246;ser Text _bewirkt_ , wie er gelesen und verstanden wird, sind Interpretationstraditionen und Interpretationsschulen elementar. Das gilt auch f&#252;r den Koran. </p>

<p>Das interessante ist, dass sich diejenigen, die wie Gerd diese Art der &#8220;naiven&#8221; Korankritik betreiben, einen &#228;hnlichen, angeblich &#8220;unmittelbaren&#8221; und deshalb &#8220;schnell einleuchtenden&#8221; Zugang zum Text w&#228;hlen wie ein relevanter Teil der islamistischen Milieus. Sie legen deshalb auch eine &#228;hnliche Selbstsicherheit an den Tag. Wirkt hier bei Europ&#228;ern das Erbe Luthers als er schrieb: &#8222;Also ists beschlossen, das dem wort Gottis keyn meyster noch<br />
richter, also auch kein sch&#252;tz herr mag geben werden denn Gott selber.&#8221; (Oder m&#252;ssen wir sogar sagen, da&#223; das kulturelle &#8220;Roll Back&#8221; christlich evangelikaler Schichten wesentlich gr&#246;&#223;eren Einfluss hat, als wir vordergr&#252;ndig bemerken?) </p>

<p>Vielleicht ist Gerds Beitrag ein Indiz, dass eine wichtige Errungenschaft der sp&#228;ten Aufkl&#228;rung hier im Westen bei weitem nicht so weit greift, wie wir es gew&#252;nscht h&#228;tten. Die Impulse der Historisch-Kritischen Methode, die in der Bibelforschung der gro&#223;en protestantischen und katholischen Konfessionen eine gewisse Verbreitung gefunden hat, sind anscheinend bei einem beachtlichen Teil der Bildungsschichten, aber auch der publizistisch aktiven &#8220;Islamkritiker&#8221; nicht pr&#228;sent (- ganz gleich ob sie sich nun als Christen, Moslems, Juden, Agnostiker oder jeweils als eine Ex-Version begreifen.) </p>

<p>Das ist umso erstaunlicher, als dass sie zumindest in Gymnasien Lehrstoff im christlichen Religionsuntericht ist. Und es bekommt eine besondere ironische Note dadurch, dass man auch die islamische Theologie daf&#252;r kritisieren kann, dass es in ihr bis auf ganz ganz wenige Au&#223;enseiter keine akademischen Lehrer gibt, die die Historisch-Kritische Methode konsequent anwenden und lehren. (Was nicht hei&#223;en soll, dass es nicht dort ausgefeilte Interpretationskulturen und Interpretationsforschung gibt.)</p>

<p>Montaigne schrieb einmal: &#8220;Wer sollte nicht sagen, dass die Glossen das &#220;bel und die Unwissenheit nur vermehren, da sich die Welt mit keinem menschlichen oder g&#246;ttlichem Buche besch&#228;ftigt, dessen Schwierigkeit durch die Erkl&#228;rung behoben wird? (&#8230;) Haben wir wohl jemals einstimmig gesagt, dieses Buch ist genugsam ausgelegt, es ist weiter nichts zu erinnern &#252;brig?&#8221; <br />
Diese Renaissance-Ideen sind eigentlich ein Erbe der mittelalterlichen Kultur. </p>

<p>&#8220;Islamkritiker&#8221; wie z.B. das Umfeld der deutschen &#8220;Achse des Guten&#8221; sind sich mit Fundamentalisten merkw&#252;rdig einig darin, da&#223; diese Ideen f&#252;r den Koran nicht zu gelten haben. Die Henryk Broders dieser Welt w&#252;rden wir aus der Pistole antworten: &#8220;Geschwafel. M&#252;ssen wir etwa auch bei Hitlers &#8220;Mein Kampf&#8221; herumdeuten?&#8221; </p>

<p>Eine weitere Ironie liegt &#252;brigens darin, da&#223; beide Gruppen Kinder der Moderne und ihrer ideologischen Verblendungen sind. Und eben keine Traditionalisten.</p>]]></content:encoded>
			<link>http://jensscholz.com/index.php/2011/07/26/christliche-fundamentalisten-koennen-keine-terroristen-sein#c1190</link>
		</item>
		<item>
			<title> gerdbrunzema [Besucher] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 17:28:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_1182">gerdbrunzema</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Besucher]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c1182@http://jensscholz.com/</guid>
			<description>&lt;p&gt;Jo, kann ich verstehen, Du bist offensichtlich an einer anderen Stelle, was dieses Thema angeht. Mich besch&amp;#228;ftigt das grade sehr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Du sonst noch irgendwelche Links hast, her damit! : )&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sch&amp;#246;nen Gru&amp;#223; ansonsten!&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jo, kann ich verstehen, Du bist offensichtlich an einer anderen Stelle, was dieses Thema angeht. Mich besch&#228;ftigt das grade sehr.</p>

<p>Wenn Du sonst noch irgendwelche Links hast, her damit! : )</p>

<p>Sch&#246;nen Gru&#223; ansonsten!</p>]]></content:encoded>
			<link>http://jensscholz.com/index.php/2011/07/26/christliche-fundamentalisten-koennen-keine-terroristen-sein#c1182</link>
		</item>
		<item>
			<title>jensscholz [Mitglied] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 16:41:54 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="login user nowrap" rel="bubbletip_user_1">jensscholz</span> <span class="bUser-member-tag">[Mitglied]</span></dc:creator>
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			<description>&lt;p&gt;Mein Problem grade ist, dass ich dazu einfach viel zu wenig Zeit habe und ehrlich gesagt auch wenig Lust - was nicht an Dir liegt oder generell am Thema sondern daran, dass ich Mitte der Neunziger im Zuge meines Islamwissenschafts-Studiums schon einmal mehrere Jahre lang sehr stark in den damaligen Versuchen involviert war, gegen die damals auch schon mal stark verzerrten Argumentationen Fakten zu sammeln. Es entstanden damals 2 sehr gute B&amp;#252;cher und jede Menge Artikel, aber letztlich ist das ein frustrierender Kampf gegen Windm&amp;#252;hlen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte ausserdem keine Diskussion anfangen, welcher extremistische Religionszweig jetzt tats&amp;#228;chlich schlimmer ist - der islamische, der j&amp;#252;dische, der hinduistische oder halt der &lt;a href=&quot;http://english.aljazeera.net/indepth/opinion/2011/07/20117259426336524.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;christliche&lt;/a&gt;. Mir ist lediglich wichtig festzustellen, dass es mich durchaus st&amp;#246;rt, wenn man den Grad der Differenzierung auff&amp;#228;llig davon abh&amp;#228;ngig macht, ob es sich um &amp;#8220;islamistischen Terror&amp;#8221; oder &amp;#8220;einen verwirrten Menschen&quot;, der zuf&amp;#228;llig auch christliche Extrempositionen in seiner Begr&amp;#252;ndung vertritt handelt.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Problem grade ist, dass ich dazu einfach viel zu wenig Zeit habe und ehrlich gesagt auch wenig Lust - was nicht an Dir liegt oder generell am Thema sondern daran, dass ich Mitte der Neunziger im Zuge meines Islamwissenschafts-Studiums schon einmal mehrere Jahre lang sehr stark in den damaligen Versuchen involviert war, gegen die damals auch schon mal stark verzerrten Argumentationen Fakten zu sammeln. Es entstanden damals 2 sehr gute B&#252;cher und jede Menge Artikel, aber letztlich ist das ein frustrierender Kampf gegen Windm&#252;hlen.</p>

<p>Ich m&#246;chte ausserdem keine Diskussion anfangen, welcher extremistische Religionszweig jetzt tats&#228;chlich schlimmer ist - der islamische, der j&#252;dische, der hinduistische oder halt der <a href="http://english.aljazeera.net/indepth/opinion/2011/07/20117259426336524.html" rel="nofollow">christliche</a>. Mir ist lediglich wichtig festzustellen, dass es mich durchaus st&#246;rt, wenn man den Grad der Differenzierung auff&#228;llig davon abh&#228;ngig macht, ob es sich um &#8220;islamistischen Terror&#8221; oder &#8220;einen verwirrten Menschen", der zuf&#228;llig auch christliche Extrempositionen in seiner Begr&#252;ndung vertritt handelt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
			<title> gerdbrunzema [Besucher] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:31:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_1180">gerdbrunzema</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Besucher]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c1180@http://jensscholz.com/</guid>
			<description>&lt;p&gt;Was Du unter Kontext der von mir genannten Koranstellen verstehst, w&amp;#252;rde mich ernsthaft interessieren, an der Stelle versuche ich z.Zt. einiges zu verstehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was die christlichen Gruppen angeht: Ja, die gibt es, und die m&amp;#252;ssen sich wie alle Gruppierungen, die einer zentralen Idee verpflichtet sind, an dieser Idee messen lassen. Und sie fallen da mit Pauken und Trompeten durch, klar und deutlich argumentierbar. Es gibt dumme und heuchlerische Leute &amp;#252;berall und sie m&amp;#252;ssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden. Deswegen ist mir so wichtig, die Texte, auf die sich jemand beruft so genau wie m&amp;#246;glich zu verstehen, um Heuchler identifizieren zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du schreibst, eine generelle Erlaubnis zur Diskriminierung (geschweige denn zur Gewaltanwendung gegen Ungl&amp;#228;ubige) gibt es wie in der Bibel auch im Koran nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was den Koran angeht, muss ich Dir da widersprechen. Der Koran sagt, die Juden und Christen sind die &amp;#252;belsten aller Kreaturen, und die Moslems die besten aller Kreaturen (Sure 98,6-7). Ohne weitere Erkl&amp;#228;rung und Begr&amp;#252;ndung (Kontext). &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das, in aller Bescheidenheit, ist f&amp;#252;r mich Diskriminierung. &lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Und die von mir vorher genannten Verse sind f&amp;#252;r mich eine klare Aufforderung zur Gewalt gegen andere allein wegen ihres Glaubens, offenbart in der chronologisch letzten (neunten) Sure und somit, (laut islamischer Lehre) alle widersprechenden, &amp;#228;lteren Koranverse ung&amp;#252;ltig machend. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Koran spricht zwar auch von keinem Zwang im Glauben und jeder hat seinen Glauben (Toleranz) usw., aber diese Verse befinden sich alle in &amp;#228;lteren Suren und sind damit im &amp;#8220;Ernstfall&amp;#8221; ung&amp;#252;ltig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie gesagt, der von Dir erw&amp;#228;hnte Kontext w&amp;#252;rde mich wirklich interessieren.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Du unter Kontext der von mir genannten Koranstellen verstehst, w&#252;rde mich ernsthaft interessieren, an der Stelle versuche ich z.Zt. einiges zu verstehen.</p>

<p>Was die christlichen Gruppen angeht: Ja, die gibt es, und die m&#252;ssen sich wie alle Gruppierungen, die einer zentralen Idee verpflichtet sind, an dieser Idee messen lassen. Und sie fallen da mit Pauken und Trompeten durch, klar und deutlich argumentierbar. Es gibt dumme und heuchlerische Leute &#252;berall und sie m&#252;ssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden. Deswegen ist mir so wichtig, die Texte, auf die sich jemand beruft so genau wie m&#246;glich zu verstehen, um Heuchler identifizieren zu k&#246;nnen.</p>

<p>Du schreibst, eine generelle Erlaubnis zur Diskriminierung (geschweige denn zur Gewaltanwendung gegen Ungl&#228;ubige) gibt es wie in der Bibel auch im Koran nicht.</p>

<p>Was den Koran angeht, muss ich Dir da widersprechen. Der Koran sagt, die Juden und Christen sind die &#252;belsten aller Kreaturen, und die Moslems die besten aller Kreaturen (Sure 98,6-7). Ohne weitere Erkl&#228;rung und Begr&#252;ndung (Kontext). </p>

<p>Das, in aller Bescheidenheit, ist f&#252;r mich Diskriminierung. </p>


<p>Und die von mir vorher genannten Verse sind f&#252;r mich eine klare Aufforderung zur Gewalt gegen andere allein wegen ihres Glaubens, offenbart in der chronologisch letzten (neunten) Sure und somit, (laut islamischer Lehre) alle widersprechenden, &#228;lteren Koranverse ung&#252;ltig machend. </p>

<p>Der Koran spricht zwar auch von keinem Zwang im Glauben und jeder hat seinen Glauben (Toleranz) usw., aber diese Verse befinden sich alle in &#228;lteren Suren und sind damit im &#8220;Ernstfall&#8221; ung&#252;ltig.</p>

<p>Wie gesagt, der von Dir erw&#228;hnte Kontext w&#252;rde mich wirklich interessieren.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
			<title>jensscholz [Mitglied] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:01:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="login user nowrap" rel="bubbletip_user_1">jensscholz</span> <span class="bUser-member-tag">[Mitglied]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c1179@http://jensscholz.com/</guid>
			<description>&lt;p&gt;Ich kenne die Interpretationen und Du hast  - korrekterweise - auf die Kontexte hingewiesen, die z.B. die &amp;#8220;Folterstelle&amp;#8221; erkl&amp;#228;rt. Genau darauf wollte ich auch hinaus, dachte mir aber, ich mach einfach einen Spiegel auf: Ich k&amp;#246;nnte dir Deine Koranstellen n&amp;#228;mlich genau so in den Kontext stellen, in den sie geh&amp;#246;ren - sowohl historisch als auch in der Bedeutung als z.B. Ausnahme, Parabel, Einzel&amp;#228;u&amp;#223;erung u.&amp;#228;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&gt; Mir ist bisher noch keine Textstelle der Bibel begegnet, die Gewaltanwendung durch Christen generell (also in jeder Situation) bef&amp;#252;rwortet, erlaubt oder befiehlt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Richtig. Dir ist aber klar, dass es chrixtliche Gruppierungen gibt, die genau das behaupten?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt genauso eben auch keine Koranstelle (es gibt aber extreme Gruppen, die das - wie manche christliche Fanatiker - durchaus so sehen wollen). Das alte Testament und auch gro&amp;#223;e Teile des neuen Testaments sind f&amp;#252;r den religi&amp;#246;sen Unterbau des Islam &amp;#252;brigens klar gesetzt, die 10 Gebote gelten auch im Islam, eine generelle Erlaubnis zur Diskriminierung (geschweige denn zur ewaltanwendung gegen Ungl&amp;#228;ubige) gibt es wie in der Bibel auch im Koran nicht.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne die Interpretationen und Du hast  - korrekterweise - auf die Kontexte hingewiesen, die z.B. die &#8220;Folterstelle&#8221; erkl&#228;rt. Genau darauf wollte ich auch hinaus, dachte mir aber, ich mach einfach einen Spiegel auf: Ich k&#246;nnte dir Deine Koranstellen n&#228;mlich genau so in den Kontext stellen, in den sie geh&#246;ren - sowohl historisch als auch in der Bedeutung als z.B. Ausnahme, Parabel, Einzel&#228;u&#223;erung u.&#228;.</p>

<p>> Mir ist bisher noch keine Textstelle der Bibel begegnet, die Gewaltanwendung durch Christen generell (also in jeder Situation) bef&#252;rwortet, erlaubt oder befiehlt.</p>

<p>Richtig. Dir ist aber klar, dass es chrixtliche Gruppierungen gibt, die genau das behaupten?</p>

<p>Es gibt genauso eben auch keine Koranstelle (es gibt aber extreme Gruppen, die das - wie manche christliche Fanatiker - durchaus so sehen wollen). Das alte Testament und auch gro&#223;e Teile des neuen Testaments sind f&#252;r den religi&#246;sen Unterbau des Islam &#252;brigens klar gesetzt, die 10 Gebote gelten auch im Islam, eine generelle Erlaubnis zur Diskriminierung (geschweige denn zur ewaltanwendung gegen Ungl&#228;ubige) gibt es wie in der Bibel auch im Koran nicht.</p>]]></content:encoded>
			<link>http://jensscholz.com/index.php/2011/07/26/christliche-fundamentalisten-koennen-keine-terroristen-sein#c1179</link>
		</item>
		<item>
			<title> gerdbrunzema [Besucher] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 11:52:34 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_1178">gerdbrunzema</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Besucher]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c1178@http://jensscholz.com/</guid>
			<description>&lt;p&gt;Die Koranzitate sind in keinem Zusammenhang, aus den man sie reissen k&amp;#246;nnte. Das ist eins der Probleme des Koran, er ist bis auf wenige Ausnahmen ein Flickenteppich von Zitaten u.a. aus heidnischen Quellen, altem und neuem Testament, Thomasevangelium, der Mischna (das ber&amp;#252;hmte  &amp;#8220;Wenn jemand einen Menschen t&amp;#246;tet, ohne da&amp;#223; dieser einen Mord begangen hat oder ohne da&amp;#223; ein Unheil auf Erden geschehen ist, sei es so, als h&amp;#228;tte er die ganze Menschheit get&amp;#246;tet. Und, wenn jemand einem Menschen das Leben erh&amp;#228;lt, sei es so, als h&amp;#228;tte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten&amp;#8221; (Sure 5, Vers 32) ist aus der j&amp;#252;dischen Mischna (Vol. 4 Sek.5)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der unterschied zu den &amp;#252;blicherweise angef&amp;#252;hrten AT und NT-Textstellen der Bibel ist, das die immer auf die r&amp;#228;umliche und zeitliche Situation begrenzt sind. Die Koranzitate sind universal g&amp;#252;ltig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jesus forder an keiner stelle Folterung und T&amp;#246;tung von Ungl&amp;#228;ubigen. Das ist, sorry, Unsinn.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mt. 10, 34-35 beschreibt, dass (und das sieht man auf der ganzen Welt) wenn einzelne in Familien Christ werden, das Agressionen verschiedenen Ausma&amp;#223;en (Verachtung, Ausgrenzung, Verfolgung T&amp;#246;tung) F&amp;#220;R DIE CHRISTEN zu erwarten sind. China, Iran, Indien, Norkorea sind Beispiele. Google is your friend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mt. 18,6 bezieht sich auf die Situation im Jenseits, die der zu erwarten hat, der einen Menschen von Jesus - der von sich sagt, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh, 14,6) - von dieser Wahrheit abbringt.&lt;br /&gt;
Jesus ist im NT an keiner Stelle als d&amp;#228;mliches Weichei beschrieben. Aber er beansprucht f&amp;#252;r sich selber Unerh&amp;#246;rtes. Er sagt, er sei Sohn Gottes. Und das l&amp;#228;sst nur drei M&amp;#246;glichkeiten offen: er ist was er sagt, er ist verr&amp;#252;ckt oder er l&amp;#252;gt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lk 19,27 der ist Endvers einer Parabel, ein Gleichnis, eine modellhafte Geschichte. Und auch hier ist die Situation, die hier beschrieben wird jenseitig, das hei&amp;#223;t, wenn der F&amp;#252;rst (in manchen &amp;#220;bersetzungen K&amp;#246;nig oder Herr) zur&amp;#252;ckkommt, um zu belohnen und zu bestrafen, kurz, Gerechtigkeit zu &amp;#252;ben. &lt;br /&gt;
Der ganze Kontext (und die Bibel ist ein einziger gro&amp;#223;er Kontext, im Gegensatz zum Koran) br&amp;#252;llt nur so Transzendenz, niemand kann das , ohne den Kontext massiv zu verbiegen diesseitig-praktisch interpretieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir ist bisher noch keine Textstelle der Bibel begegnet, die Gewaltanwendung durch Christen generell (also in jeder Situation) bef&amp;#252;rwortet, erlaubt oder befiehlt. Und selbst da, wo sie sehr begrenzt (siehe Beispiel unten)  erlaubt ist, ist sie nicht aus christlichen Gr&amp;#252;nden erlaubt, sondern es geht da um Akzeptanz politischer Gewaltaus&amp;#252;bung (im R&amp;#246;merbrief z.B.) meaning, es ist z.B. einem Christ, der als beruflich Polizist ist, im Rahmen seines Jobs erlaubt, Gewalt auszu&amp;#252;ben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kenne das evolution&amp;#228;re Religionsmodell und denke, es widerlegt sich selbst. Denn wenn die religi&amp;#246;sen Denkprozesse evolution&amp;#228;r sind, dann m&amp;#246;gen sie eventuell &amp;#252;berlebensoptimierend sein, aber nicht notwendigerweise wahr. Und das bedeutet, ich kann &amp;#252;ber die religions-evolution&amp;#228;re Hypothese auch keinen Wahrheitsanspruch stellen, wei&amp;#223; also nicht ob das wahr ist (denn ich denke ja auch &amp;#252;ber dieses Problem in evolution&amp;#228;ren Prozessen) und bin keinen Schritt weiter als alle alternativen Sichtweisen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber das ist ein anderes (hochspannendes, wie ich finde) Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Koranzitate sind in keinem Zusammenhang, aus den man sie reissen k&#246;nnte. Das ist eins der Probleme des Koran, er ist bis auf wenige Ausnahmen ein Flickenteppich von Zitaten u.a. aus heidnischen Quellen, altem und neuem Testament, Thomasevangelium, der Mischna (das ber&#252;hmte  &#8220;Wenn jemand einen Menschen t&#246;tet, ohne da&#223; dieser einen Mord begangen hat oder ohne da&#223; ein Unheil auf Erden geschehen ist, sei es so, als h&#228;tte er die ganze Menschheit get&#246;tet. Und, wenn jemand einem Menschen das Leben erh&#228;lt, sei es so, als h&#228;tte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten&#8221; (Sure 5, Vers 32) ist aus der j&#252;dischen Mischna (Vol. 4 Sek.5)</p>

<p>Der unterschied zu den &#252;blicherweise angef&#252;hrten AT und NT-Textstellen der Bibel ist, das die immer auf die r&#228;umliche und zeitliche Situation begrenzt sind. Die Koranzitate sind universal g&#252;ltig.</p>

<p>Jesus forder an keiner stelle Folterung und T&#246;tung von Ungl&#228;ubigen. Das ist, sorry, Unsinn.</p>

<p>Mt. 10, 34-35 beschreibt, dass (und das sieht man auf der ganzen Welt) wenn einzelne in Familien Christ werden, das Agressionen verschiedenen Ausma&#223;en (Verachtung, Ausgrenzung, Verfolgung T&#246;tung) F&#220;R DIE CHRISTEN zu erwarten sind. China, Iran, Indien, Norkorea sind Beispiele. Google is your friend.</p>

<p>Mt. 18,6 bezieht sich auf die Situation im Jenseits, die der zu erwarten hat, der einen Menschen von Jesus - der von sich sagt, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh, 14,6) - von dieser Wahrheit abbringt.<br />
Jesus ist im NT an keiner Stelle als d&#228;mliches Weichei beschrieben. Aber er beansprucht f&#252;r sich selber Unerh&#246;rtes. Er sagt, er sei Sohn Gottes. Und das l&#228;sst nur drei M&#246;glichkeiten offen: er ist was er sagt, er ist verr&#252;ckt oder er l&#252;gt.</p>

<p>Lk 19,27 der ist Endvers einer Parabel, ein Gleichnis, eine modellhafte Geschichte. Und auch hier ist die Situation, die hier beschrieben wird jenseitig, das hei&#223;t, wenn der F&#252;rst (in manchen &#220;bersetzungen K&#246;nig oder Herr) zur&#252;ckkommt, um zu belohnen und zu bestrafen, kurz, Gerechtigkeit zu &#252;ben. <br />
Der ganze Kontext (und die Bibel ist ein einziger gro&#223;er Kontext, im Gegensatz zum Koran) br&#252;llt nur so Transzendenz, niemand kann das , ohne den Kontext massiv zu verbiegen diesseitig-praktisch interpretieren.</p>

<p>Mir ist bisher noch keine Textstelle der Bibel begegnet, die Gewaltanwendung durch Christen generell (also in jeder Situation) bef&#252;rwortet, erlaubt oder befiehlt. Und selbst da, wo sie sehr begrenzt (siehe Beispiel unten)  erlaubt ist, ist sie nicht aus christlichen Gr&#252;nden erlaubt, sondern es geht da um Akzeptanz politischer Gewaltaus&#252;bung (im R&#246;merbrief z.B.) meaning, es ist z.B. einem Christ, der als beruflich Polizist ist, im Rahmen seines Jobs erlaubt, Gewalt auszu&#252;ben.</p>

<p>Ich kenne das evolution&#228;re Religionsmodell und denke, es widerlegt sich selbst. Denn wenn die religi&#246;sen Denkprozesse evolution&#228;r sind, dann m&#246;gen sie eventuell &#252;berlebensoptimierend sein, aber nicht notwendigerweise wahr. Und das bedeutet, ich kann &#252;ber die religions-evolution&#228;re Hypothese auch keinen Wahrheitsanspruch stellen, wei&#223; also nicht ob das wahr ist (denn ich denke ja auch &#252;ber dieses Problem in evolution&#228;ren Prozessen) und bin keinen Schritt weiter als alle alternativen Sichtweisen. </p>

<p>Aber das ist ein anderes (hochspannendes, wie ich finde) Thema.<br />
<br /></p>]]></content:encoded>
			<link>http://jensscholz.com/index.php/2011/07/26/christliche-fundamentalisten-koennen-keine-terroristen-sein#c1178</link>
		</item>
		<item>
			<title>jensscholz [Mitglied] in Antwort auf: Christliche Fundamentalisten können keine Terroristen sein?</title>
			<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 10:48:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="login user nowrap" rel="bubbletip_user_1">jensscholz</span> <span class="bUser-member-tag">[Mitglied]</span></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">c1176@http://jensscholz.com/</guid>
			<description>&lt;p&gt;Das stimmt so eben nicht: Es gibt sowohl im alten als auch im neuen Testament mehr Stellen als im Koran (schon allein der wesentlich gr&amp;#246;&amp;#223;eren Textmenge geschuldet), mit denen ich exakt dieselbe Argumentation aufbauen kann.&lt;br /&gt;
Nat&amp;#252;rlich kann man mit jeder Religion Terrorist werden und ich denke, in jeder Religion die ein gewisses Alter und verschiedene Evolutionsstufen (Abgrenzung zur &amp;#8220;Mutterreligion&quot;, Verfolgung, Verfolgen, Politisierung, S&amp;#228;kularisierung,&amp;#8230;) kann man f&amp;#252;r alle Verhaltensweisen eine Richtline ableiten, wenn man will. Auch im Koran sind die Gebote eigentlich eindeutig und die von Dir genannten Stellen sind entkontextualisiert und allein gestellt eigentlich nicht verwertbar. Dasselbe gilt f&amp;#252;r die Bibelstellen, in denen Jesus die Folterung und T&amp;#246;tung von Ungl&amp;#228;ubigen fordert. Da kommt aber irgendwie keiner auf die Idee, das als im Christentum unbedingt inh&amp;#228;rent zu bezeichnen. Soll ich? Mt 10,34-35 Mt 18,6 Lk 19,27 um nur mal mit dem NT anzufangen.&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt so eben nicht: Es gibt sowohl im alten als auch im neuen Testament mehr Stellen als im Koran (schon allein der wesentlich gr&#246;&#223;eren Textmenge geschuldet), mit denen ich exakt dieselbe Argumentation aufbauen kann.<br />
Nat&#252;rlich kann man mit jeder Religion Terrorist werden und ich denke, in jeder Religion die ein gewisses Alter und verschiedene Evolutionsstufen (Abgrenzung zur &#8220;Mutterreligion", Verfolgung, Verfolgen, Politisierung, S&#228;kularisierung,&#8230;) kann man f&#252;r alle Verhaltensweisen eine Richtline ableiten, wenn man will. Auch im Koran sind die Gebote eigentlich eindeutig und die von Dir genannten Stellen sind entkontextualisiert und allein gestellt eigentlich nicht verwertbar. Dasselbe gilt f&#252;r die Bibelstellen, in denen Jesus die Folterung und T&#246;tung von Ungl&#228;ubigen fordert. Da kommt aber irgendwie keiner auf die Idee, das als im Christentum unbedingt inh&#228;rent zu bezeichnen. Soll ich? Mt 10,34-35 Mt 18,6 Lk 19,27 um nur mal mit dem NT anzufangen.</p>]]></content:encoded>
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