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		<title>jensscholz.com - Neueste Kommentareauf Mein 9. November und das Wort, dass ich am Ende des Tages hassen gelernt habe</title>
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			<title> MartinM [Besucher] in Antwort auf: Mein 9. November und das Wort, dass ich am Ende des Tages hassen gelernt habe</title>
			<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 12:08:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><span class="user anonymous" rel="bubbletip_comment_4404">MartinM</span> <span class="bUser-anonymous-tag">[Besucher]</span></dc:creator>
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			<description>&lt;p&gt;Am Abend des 9. November 1989 sah ich beim meinem Bruder, der damals noch bei unseren Eltern wohnte, die berühmte Pressekonferenz mit Günter Schabowski im Fernsehen.&lt;br /&gt;
Mein Bruder langweilte sich und wollte umstellen, und zwar unmittelbar nach Schabowskis berühmten Worten, die er mit unsicherer Stimme von einem Zettel ablas: &amp;#8220;Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden&quot;.  Auf eine Reporternachfrage stammelte er: &amp;#8220;Das tritt &amp;#8230; nach meiner Kenntnis &amp;#8230; äh, ist das &amp;#8230;sofort, äh &amp;#8230; unverzüglich&amp;#8221; oder so ähnlich. &lt;br /&gt;
Daher antwortete ich meinem Bruder, der das anscheinend gar nicht mitbekommen hatte: &amp;#8220;Lass mal, gerade gibt die DDR ihre Selbstauflösung bekannt.&amp;#8221;&lt;br /&gt;
Ich ahnte übrigens in diesem Moment nicht, dass ich mit meiner sarkastischen Bemerkung recht hätte - ich dachte nur, dass sich Schabowski um Kopf und Kragen redet und sofort nach Ende der Pressekonferenz abgesetzt würde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir ist auch noch gut ein Gespräch zweier älterer Frauen, die beide den 2. Weltkrieg bewusst miterlebt hatten, am Morgen des 10. Novembers 1989 in Erinnerung: &amp;#8220;Ich hätte nie gedacht, dass so was ohne Krieg abgeht.&amp;#8221; - &amp;#8220;Hoffen wir, dass es so friedlich bleibt.&amp;#8221; Der &amp;#8220;Fall der Mauer&amp;#8221; ohne Krieg - daran hatten diese Frauen niemals gedacht. Es widersprach ihrer Lebenserfahrung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;MartinM&lt;/p&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des 9. November 1989 sah ich beim meinem Bruder, der damals noch bei unseren Eltern wohnte, die berühmte Pressekonferenz mit Günter Schabowski im Fernsehen.<br />
Mein Bruder langweilte sich und wollte umstellen, und zwar unmittelbar nach Schabowskis berühmten Worten, die er mit unsicherer Stimme von einem Zettel ablas: &#8220;Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden".  Auf eine Reporternachfrage stammelte er: &#8220;Das tritt &#8230; nach meiner Kenntnis &#8230; äh, ist das &#8230;sofort, äh &#8230; unverzüglich&#8221; oder so ähnlich. <br />
Daher antwortete ich meinem Bruder, der das anscheinend gar nicht mitbekommen hatte: &#8220;Lass mal, gerade gibt die DDR ihre Selbstauflösung bekannt.&#8221;<br />
Ich ahnte übrigens in diesem Moment nicht, dass ich mit meiner sarkastischen Bemerkung recht hätte - ich dachte nur, dass sich Schabowski um Kopf und Kragen redet und sofort nach Ende der Pressekonferenz abgesetzt würde.</p>

<p>Mir ist auch noch gut ein Gespräch zweier älterer Frauen, die beide den 2. Weltkrieg bewusst miterlebt hatten, am Morgen des 10. Novembers 1989 in Erinnerung: &#8220;Ich hätte nie gedacht, dass so was ohne Krieg abgeht.&#8221; - &#8220;Hoffen wir, dass es so friedlich bleibt.&#8221; Der &#8220;Fall der Mauer&#8221; ohne Krieg - daran hatten diese Frauen niemals gedacht. Es widersprach ihrer Lebenserfahrung.</p>

<p>MartinM</p>]]></content:encoded>
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