.. ihr menschen seid komisch

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Jean Pierre Hintze

“Wir” schicken keine Soldaten los, um Flüchtlinge zu versenken! Die deutsche Marine hat mittlerweile tausende Flüchtlinge auf dem Mittelmeer vor dem ertrinken gerettet. Wird besonders gerne von politisch-motivierten Aktivisten unterschlagen, denen solche Tatsachen nicht ins Weltbild passen.

Und selbstverständlich will ich, dass auch meine Kommunikation gerastert wird - sonst wäre Überwachung nicht effektiv. Nur eine verdachtsunabhängige Überwachung macht Sinn - organisierte Kriminelle und Terroristen arbeiten nämlich vorrangig mit unverdächtigen Verhaltens- und Sozialmustern.

Ansonsten ist der Text voller kluger Erkenntnisse - Menschen sind nämlich nicht so, wie es sich Ideologien wünschen. Deshalb sollten Ermittler und Nachrichtendienstler auch nicht links sein. Und auch nicht rechts.

15.03.16 @ 18:02

In Antwort auf: Alternativlos?

Kommentar von: Herr Rau [Besucher]

Herr Rau

“Man hat immer zwei Möglichkeiten im Leben!”

Der Leitspruch von Jakobowsky, gespielt von Danny Kaye, in der Verfilmung von Franz Werfels “Jacobowsky und der Oberst” (mit Curd Jürgens als Oberst).

Und vermutlich sogar mehr als zwei. Ich habe den Film sogar so in Erinnerung, dass es heißt “Es gibt immer eine Alternative", aber da erinnere ich mich wohl falsch.

19.02.16 @ 12:41

Ich glaube nicht, dass es für Intoleranz besondere Voraussetzungen gibt. Weder Alter noch Bildung noch Wohlstandslevel sind da ausschlaggebend. Ich sehe gerade viele junge Menschen dabei, die ganze alberne Geschlechterrollen-Kiste ordentlich durchzuschütteln und Diversität und Repräsentation einzufordern. Da sind es dann eher die Älteren, die sich davon angegriffen fühlen.

19.05.15 @ 08:55
Michael Koch

Danke für die Recherche!
Der Mensch ist des Menschen grösster Feind -… und Freund! Und solange das so ist, sind Menschen auch Menschen. Wenn es eines Tages nicht mehr so sein sollte, dann sind wir nicht mehr Menschen, sondern Engel…
Übrigens, ist Euch schon mal aufgefallen, dass junge Menschen besonders engstirnig und intolerant sind (sein können)?

19.05.15 @ 07:25
MartinM

Am Abend des 9. November 1989 sah ich beim meinem Bruder, der damals noch bei unseren Eltern wohnte, die berühmte Pressekonferenz mit Günter Schabowski im Fernsehen.
Mein Bruder langweilte sich und wollte umstellen, und zwar unmittelbar nach Schabowskis berühmten Worten, die er mit unsicherer Stimme von einem Zettel ablas: “Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden". Auf eine Reporternachfrage stammelte er: “Das tritt … nach meiner Kenntnis … äh, ist das …sofort, äh … unverzüglich” oder so ähnlich.
Daher antwortete ich meinem Bruder, der das anscheinend gar nicht mitbekommen hatte: “Lass mal, gerade gibt die DDR ihre Selbstauflösung bekannt.”
Ich ahnte übrigens in diesem Moment nicht, dass ich mit meiner sarkastischen Bemerkung recht hätte - ich dachte nur, dass sich Schabowski um Kopf und Kragen redet und sofort nach Ende der Pressekonferenz abgesetzt würde.

Mir ist auch noch gut ein Gespräch zweier älterer Frauen, die beide den 2. Weltkrieg bewusst miterlebt hatten, am Morgen des 10. Novembers 1989 in Erinnerung: “Ich hätte nie gedacht, dass so was ohne Krieg abgeht.” - “Hoffen wir, dass es so friedlich bleibt.” Der “Fall der Mauer” ohne Krieg - daran hatten diese Frauen niemals gedacht. Es widersprach ihrer Lebenserfahrung.

MartinM

10.11.14 @ 12:08

In Antwort auf: Alte Bilder - die Siebziger

Kommentar von: Kristof [Besucher]

Kristof

Und jetzt das Hammerbild!

(Das mit den Anknüpfungspunkten kann ich bestätigen. Zumindest die 60er und 70er erscheinen erschreckend historisch. Quasi schwarzweiss.)

05.11.14 @ 22:44

In Antwort auf: Liebes Tagebuch...

Kommentar von: [Mitglied]

Ja, vielleicht ist es auch nur die Erinnerung daran, wie ich die drei Jahre vor der 40 richtig Probleme hatte. Im Moment fühlt es sich tatsächlich bei weitem noch nicht so schlimm an wie vor 10 Jahren.

24.10.14 @ 14:11

In Antwort auf: Liebes Tagebuch...

Kommentar von: mark793 [Besucher]

mark793

Vor der Null hinter der Fünf muss man nicht wirklich Angst haben. Mir hat seinrezeit der Wechsel zur Vier vorne mehr Kopfzerbrechen gemacht. Aber das ist wohl individuell unterschiedlich.

Wie auch immer: nachträglich noch alles Gute!

21.10.14 @ 13:35