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Steffen

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

Steffen [Besucher]
Mich hat beim letzten #gate am meisten erschreckt, dass sich JEDER aufgerufen gefühlt hat, der einen oder anderen Seite auch noch einmal die Meinung zu sagen - möglichst pointiert. Mit welchem Recht?
PermalinkPermalink 09.08.14 @ 17:08
dridde

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

dridde [Besucher]
Dem Artikel kann ich nur voll und ganz zustimmen. Deeskalierende Faulheit ist eine sehr treffende Beschreibung.

@Matzoman
Einen Bildgenerator für den Teppich von Bayeux findest du z.B. unter http://bayeux.datensalat.net/
PermalinkPermalink 07.08.14 @ 01:26

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

Jens Scholz [Mitglied]
Puh, irgendeiner der tausend Memegeneratoren.
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 23:29
Matzoman

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

Matzoman [Besucher]
Quelle für das Bild oben?
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 23:07
mspro

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

mspro [Besucher]
Ich - als jemand der solche komplett bescheuerten Ego-Amokläufe mehrmals durchgespielt hat - kann noch mal ergänzen: es hat bei sowas noch nie irgendjemand irgendetwas gewonnen.

Hinterher fühlen sich alle (!) schlechter. Auf beiden Seiten. Hinterher ist die Kommunikation für alle Komplizierter. Und alle fühlen sich kacke. etc.

Und deswegen sollte man auch nicht nur an die Protagonisten selbst appellieren, sondern auch an diejenigen, die dabei stehen und ihre jeweils eigene Seite anfeuern, verteidigen, etc. Ihr tut denjenigen meist keinen Gefallen damit. Das hilft meist nur, die Sache unnötig zu eskalieren und bestenfalls in die Länge zu ziehen.

Es ist unter allen Uständen im allerseitigen Interesse, dass so schnell wie möglich Waffenruhe einkehrt.
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 16:41
BasementBoi

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

BasementBoi [Besucher]
" Der wichtigste Aspekt, den wir lernen müssen
ist, dass am anderen Ende der Kommunikation
ein anderer Mensch sitzt."

Ach was...wer soll denn da bitte sonst sitzen?!?
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 16:05
Anne

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

Anne [Besucher]
Ja.
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 15:59
stefanolix

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

stefanolix [Besucher]
Ich kenne die Usenet-Zeiten noch sehr gut. Ich war eher in den technisch orientierten Newsgroups zu Hause, habe aber auch an Diskussionen über Religion teilgenommen.

Deine Vorschläge scheinen mir sehr von dieser Zeit geprägt. Man hat damals unter vielen Postings den Slogan »Be conservative in what you do, be liberal in what you accept« gelesen (oder Variationen davon).

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es in den meisten Gruppen eine Admin-Person, die bei krassen Verstößen eingeschritten ist. In den meisten Gruppen herrschte ein gewisser Gemeinschaftsgeist. Den gibt es heute nur noch in einigen Nischen.

Beides (die Administration und der Gemeinschaftsgeist) wären heute immer noch wünschenswert, aber ich weiß nicht, wie man es realisieren sollte.

Die Diskussionen verliefen damals rein schon aus technischen Gründen viel langsamer. Man hatte nur an wenigen Rechnern in der Uni einen ständigen Online-Zugriff. Die Antworten in einem Thread ließen oft einige Stunden auf sich warten.

Damals war man also zum Teil einfach technisch gezwungen, einige Deiner Empfehlungen einzuhalten. Aber natürlich kann man sich auch heute daran halten.

Etwas hat sich stark verändert: Anfang der 1990er gab es im Usenet keine so große Menge von Vertretern radikaler Ideologien wie heute. Bei radikalen Ideologinnen und Ideologen ist es schwer, den Menschen dahinter zu erkennen. Sie leben und schreiben für ihre Ideologie. Dadurch ist ihre Wahrnehmung geprägt und daran scheitern regelmäßig auch die Vermittlungsversuche.
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 14:47
Susanne

Als Antwort auf: Das Problem mit den großen Egos im Internet

Susanne [Besucher]
Sehr gute, sehr unaufgeregte Analyse all der vielen Stürme, die dort draußen im Netz toben. Und gute Ratschläge. Der alte Tipp, nochmal drüber zu schlafen - na ja, so lange muss die Bedenkpause ja nicht dauern - ist doch immer noch hilfreich. Im Übrigen plädiere ich sowieso für mehr Gelassenheit im Leben. Zu viel Aufregung schadet mehr der eigenen Gesundheit als dem Ego der anderen.
Außerdem gilt: Der andere ist auch ein Mensch mit Gefühlen und verdient es nicht, um der Sache willen in seiner Würde verletzt zu werden. Diskurs ja, aber Beleidigungen sind nicht zu akzeptieren.
PermalinkPermalink 06.08.14 @ 14:23
unblocked

Als Antwort auf: Welche Regierung lässt WISO-Beitrag über Bankenabzocke sperren?

unblocked [Besucher]
dazu sei gesagt, der ZDF liegt wohl im Rechtstreit mit der Sparkasse, daher die Umschneidung
PermalinkPermalink 09.07.14 @ 12:43

Als Antwort auf: Ubisoft verzichtet bis auf weiteres auf die Repräsentation von Frauen in ihren Spielen

Jens Scholz [Mitglied]
Mal abgesehen davon dass ich kurz bei "vom Staast gezwungen" lachen musste (was hast Du denn für eine seltsame Vorstellung vom Staat, dass Du auf die Idee kommst, der hätte da irgendwas mit zu tun?):
Ich arbeite seit 20 Jahren in Projekten, in denen es um Usability und Barriererfreiheit geht. Außerdem habe ich einige Ahnung davon, wie Spiele geplant und umgesetzt werden. Ich kann Dir versichern, dass der Aufwand, den Ubisoft hier als "zu hoch" bezeichnet ein Konzeptions- und Planungsfehler ist. Hätte man die Spiele direkt sauber so aufgesetzt, dass es möglich ist, mit weiblichen oder männlichen Figuren zu spielen, hätte man es auch gekonnt. Es gibt ja genügend Beispiele.
Würde auch nur ein Argument, das Du hier ins Feld führst stimmen, wären Spiele wie Mass Effect und Saints Row nicht möglich. Der zweite Denkfehler den Du immer noch hast ist die Vorstellung, dass es eine endliche Anzahl von Spielen gibt und Du glaubst, wenn die Firmen Features und Ideen in Spiele programmieren die Dich als Zielgruppe nicht interessieren (wie gesagt: 90% der Spiele werden momentan auf Dich zugeschnitten, daher spürst Du auch kein Problem. Die spüren nur Menschen, die immer wieder notgedrungen eben doch den weißen männlichen Avatar spielen müssen) würdest Du plötzlich keine Spiele mehr bekommen die Dir gefallen. Diese Überlegung verstehe ich überhaupt nicht. Klar, sie ist unendlich egoistisch - das verstehe ich schon, finds aber wenig überraschend eher dumm und macht Dich halt unsympathisch, daher geschenkt -, aber ich verstehe nicht, wo die Angst herkommt, dass wenn Spiele die Palette ihrer Möglichkeiten erweitern, diese für Dich schlechter werden. Mehr Ideen, mehr Möglichkeiten, mehr Variation bringt mehr coole Spiele hervor, die es vorher so nicht gab. Und die "Klassiker" wird ja weiter geben. Warum diese verkrampfte Engstirnigkeit? Wenn Du immer wieder dieselben Spiele spielen willst kannst Du das doch auch (ich kann zB die 1000 Teamshooter gar nicht mehr auseinanderhalten und dennoch gibt es jeden Monat noch mal 2 mehr).
Ansonsten gibt es auch noch das dritte Problem, nämlich dass Du viel zu kurz denkst. Es geht es überhaupt nicht darum, alle Figuren wahlweise männlich oder weiblich zu machen (was meine Beispiele Saints Row und Mass Effect freilich dennoch beide bravourös hinbekommen). Es geht um neue Ansätze und Ideen, nicht darum, bestehende Spiele zu modden (auch hier: Der Bedarf ist da, es gibt inzwischen zu fast jedem Spiel Character-Mods, die die fehlende Repräsentanz ausgleichen und hoppla, das Spiel ist immer noch dasselbe und wird daurch nicht auf magische Weise "schlechter").
Der Punkt ist: Schau dir die drei Flagship-Produkte von Ubisoft an: AC, Farcry und Watchdogs. Alle drei haben denselben Protagonisten-Archetyp. Alle drei haben keine weibliche Figur für Mehrspieler (Remember? Es geht ja ursprünglich darum, dass Ubisoft selbst für Mehrspieler-Chars keine weiblichen Modelle mehr einbaut!). 100% der Triple-A Spiele? Wie langweilig ist das denn? Das sind Spiele wie aus dem letzten Jahrhundert. Nichts davon ist "Next-Gen". Nichts davon ist innovativ. Und die Rezensionen zeigen ja auch schon, dass man es satt hat, die immer gleichen white-male-Stories zu spielen: Freundin/Nichte/weibliches Plot-Device wird entführt/getötet/vergewaltigt und man zeiht aus, sie zu rächen. Die Spielindustrie hängt hier Storytechnisch noch komplett in den Achtzigern. Wie wärs denn mal mit interessanten Geschichten und relevanten Entscheidungen?
PermalinkPermalink 07.07.14 @ 11:07
K

Als Antwort auf: Ubisoft verzichtet bis auf weiteres auf die Repräsentation von Frauen in ihren Spielen

K [Besucher]
Es hat sehr wohl Auswirkungen, falls Ubisoft vom Staat gezwungen werden sollte einen Charaktereditor vorzunehmen.
Beispielsweise ist bei Watchdogs die gesamte Story zugeschnitten auf die Hauptfigur. Und die heisst Aiden. In der Synchro wird dieser Name verwendet. Es müsste also nicht nur eine zweite weibliche Synchro für die Hauptfigur erstellt werden, sondern auch die Synchronstimmen der Nebencharaktere editiert werden. Dazu muss man einen weiblichen Namen finden mit einem ähnlichen Sprachrhytmus wie "Aiden" damit es in die Sätze passt. Auch Rendersequenzen müssten doppelt erstellt werden bzw. bei vollkomen freier Charakterwahl müssten sie auf der Konsole gerendert werden. (stundenlange Installation). Bei Watchdogs gab es allerdings keine Rendersequenzen, jedenfalls nicht in einer Qualität, so dass diese als solche zu erkennen gewesen wären.Ein Final Fantasy mit Charaktereditor wäre jedenfalls stark betroffen.
Wenn es so ist, dass es viele Kunden gibt die tatsächlich großen wert darauf legen, einen editor zu haben, schneidet sich Ubisoft ins eigene Fleisch, denn sie brauchen letztendlich jeden Käufer, da selbst/gerade bei Bestsellern die Herstellungskosten abnorm hoch sind und ein hohes Risiko besteht.
PermalinkPermalink 04.07.14 @ 19:46

Als Antwort auf: Ubisoft verzichtet bis auf weiteres auf die Repräsentation von Frauen in ihren Spielen

Jens Scholz [Mitglied]
Dein Irrtum ist folgender:
Du bekommst zig genau auf Dich zugeschnittene Spiele (wenn Du ein weißer, männlicher Pubertierender bist, wovon ich angesichts Deiner Kurzsichtigkeit und Ahnungslosigkeit ausgehen muss).
Du wirst dies auch weiterhin bekommen.
Aber: Du sprichst anderen die gerne GENAU SO in Spielen repräsentiert werden möchten wie Du es wirst ab, dass sie sich darüber beschweren dürfen, dass sie es nicht tun und Du glaubst sogar, dass sie Dir irgendwas damit wegnehmen oder zerstören (oder wie Du schreibst, vergiften) würden wenn Spielefirmen bessere Spiele für mehr Menschen herstellen.
Ich glaube nicht, dass Du den Hauch einer Ahnung hast, worum es eigentlich geht. Du bist ein kleiner, verwöhnter, privilegierter Junge und benimmst dich wie die Leute, die behaupten, dass die Homoehe die Heteroehe kaputtmacht. Was bitte würde sich für Dich ändern, wenn nicht nur Du Deine Spielfantasien ausleben dürftest, sondern auch andere Menschen, deren Fantasien bisher ignoriert werden?
Das ist eine rethorische Frage, die Antwort ist "Nichts".
Diversität und Repräsentation zerstört nichts, es erweitert. Daran ist nichts schlecht, denn wenn es so wäre würdest Du heute noch Pong spielen.
Oh, und die Behauptung, dass die die sich empören nicht gerne zocken ist schlichtweg eine Lüge. Ich zocke gerne und bin empört. Meine Freundin zockt gerne und ist genervt. Tumblr ist voll von Gamerinnen, die sich über einfältige, vorurteilsbeladene Jungs wie Dich ärgern. Da kannst Du noch tausendmal behaupten, dass es die nicht gibt. Die Welt in der ausschließlich 14-jährige Pickelbuben gerne zocken gibt es nur in Deinem Kopf. Gewöhn Dich dran oder versauere einfach.
PermalinkPermalink 17.06.14 @ 15:13
M

Als Antwort auf: Ubisoft verzichtet bis auf weiteres auf die Repräsentation von Frauen in ihren Spielen

M [Besucher]
Und das kommt dazu: jene, die sich jetzt mal wieder empören zocken noch nicht mal gerne; sind gar nicht an games interessiert sondern, wie es scheint, nur daran ihren Opferstatus zu reproduzieren. Und nehmen damit in Kauf, die Szene zu spalten.

Feminism -- it poisons everything it touches.
PermalinkPermalink 16.06.14 @ 22:22
M

Als Antwort auf: Ubisoft verzichtet bis auf weiteres auf die Repräsentation von Frauen in ihren Spielen

M [Besucher]
Ich denke, das ist alles in allem ein peinliches entitlement: niemand ist gezwungen, dieses Spiel zu kaufen und zu spielen. Es ist allein Sache des Unternehmens und deren kreative Freiheit, die es inne hat. Nicht nur das, es trägt auch das unternehmerische Risiko für den Fall des Scheiterns. Falls jemand eine Figur mit Brüsten will, dann muss derjenige so ein Spiel kreieren, investieren und damit das Risiko tragen. Oder sich bei ubisoft einkaufen. Aber vom Seitenrand einfach hereinzubrüllen und Dinge zu fordern ohne selbst tätig zu werden geht nicht. Wir haben keinen Kommunismus mehr und das aus gutem Grund.
PermalinkPermalink 16.06.14 @ 22:18
Irene

Als Antwort auf: Das mit dem neuen Journalismus

Irene [Besucher]
Eigentlich geht es doch nur darum, dass ein paar altgediente Journalisten in Ruhe ihre Arbeit machen wollen.

Ja, so sah das ungefähr aus.

Jetzt haben sie es ja erst mal geschafft und müssen erst recht überzeugen, wenn sie nächstes Jahr eine Verlängerung wollen.
PermalinkPermalink 15.06.14 @ 12:58
Irene

Als Antwort auf: Things not to come

Irene [Besucher]
Ich habe mir damals viel weniger Gedanken über solche Utopien gemacht, als erstes fällt mir ein Kapitel aus dem Englischbuch ein - "Living in the Year 2000", den ich Ende der Siebziger las.

Krankheiten: Da passiert jenseits der Sensationen einiges. Mein Großvater ist 1973 an Nierenversagen gestorben, heute kann man mehr oder weniger unbegrenzt zur Dialyse, die es damals noch nicht gab.

Beim Krebs stößt man sporadisch auf Leute, die nach Lebermetastasen (und OPs und Chemo) im Remission sind, seit Jahren. Gab es vor 20 Jahren praktisch noch nicht, das finde ich schon sensationell. Heute haben Ärzte das Ziel, fortgeschrittenen Krebs zur chronischen Krankheit zu machen, mit der man länger leben kann als früher. Könnte klappen.

Was es vor 40 Jahren noch nicht gab, jedenfalls nicht in der Populärkultur: Leute mit Bildung, die behaupten, dass die Leute an der Chemo sterben statt am Krebs, und dass man sich selbst heilen kann, indem man irgendeinem Guru und seiner Diätanleitung glaubt. Der Glaube an die Wirkung des Essens scheint unbegrenzt. Diäten gegen Krebs, Diäten gegen Autoimmunerkrankungen ... dabei klappt es ja nicht mal mit dem Abnehmen richtig.
PermalinkPermalink 15.06.14 @ 12:54
Andreas Moser

Als Antwort auf: Das mit dem neuen Journalismus

Andreas Moser [Besucher]
Ich unterstütze es einfach deshalb nicht, weil ich bisher schon nicht dazu komme, alles zu lesen, was ich lesen will. Wer hat denn soviel Zeit?
PermalinkPermalink 05.06.14 @ 18:05
Sunnivah

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Sunnivah [Besucher]
Vielen Dank für diesen äußerst informativen Artikel! Ich bin nun über mehrere Verlinkungen von reinen "Mädchen"-Blogs hier gelandet und freue mich über die konzentrierte Darstellung an Fakten zu einem Thema, über das ich bis jetzt nur diffus Bescheid wusste...
am liebsten würde ich allen Beauty-Blogger-Kolleginnen diese Beitrag als Pflichtlektüre empfehlen, die sich ungeahnt oft mit dieser Problematik herumschlagen müßen. Gerade in dem Feld zielen beleidigende Trollkommentare oft auf Aspekte ab, die sehr persönlich sind. Von "dein Text ist Müll" zu "Deine Nase sieht ober-scheiße aus!" ist es schon noch ein weiterer Weg.. gerade deswegen veröffentlichen diese armen Mädels wohl auch aus falschem Pflichtgefühl diese Sinnlosigkeiten, weil sie denken, es gehört zum Thema? Meinungsfreiheit? Man muss auch Kritik zulassen können? Ich sitze dann immer da und denke: "Es gibt eine Moderationsfunktion. Löschen. Ignorieren. NICHT antworten!!"
Alle zu netten/ahnungslosen Mädchen mit ihren wahnsinnig aufwendigen Blogs sollten sich deine Worte hier zu Herzen nehmen und verstehen, daß es einen Unterschied zwischen "die ist halt anderer Meinung und das kann ich auch zulassen" und "den Troll zu mir nach Hause und dann noch auf einen Kaffee einladen" gibt..
DANKE :)
PermalinkPermalink 20.05.14 @ 17:18
mark793

Als Antwort auf: Mein Vortrag über das Smart Grid

mark793 [Besucher]
Überaus informativ und lehrreich! Dass man das smart grid auch zum eigenen Vorteil nutzen kann, war mir weitgehend neu.
PermalinkPermalink 12.05.14 @ 08:28

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Jens Scholz [Mitglied]
Nun, was ich schrieb ist nicht mehr als ein paar allgemeine Grundregeln. Im Einzelfall muss man dann genauer hinschauen: ISt das ein Stalker? Ist das jemand, den man kennt? Ist das ein klassischer Forentroll? Was genau kann man zusätzlich unternehmen, das helfen kann oder sogar kontraproduktiv ist? Da kann ich schwer von der Ferne gute Ratschläge geben. Was ich aber tun würde ist, mich bei den Forenbetreibern zu melden und ihnen den Fall schildern und mit Links zu belegen, so dass sich die Admins hier ein Bild machen können. Eventuell ist das von außen betrachtet sogar gar nicht so problematisch - zB werden "Grammar Nazis" allgemein nicht besonders Ernst genommen und "dein" Troll ist schon dadurch bei der Community viel mehr untendurch als du wahrnimmst, weil er sich wie ein solcher benimmt.
PermalinkPermalink 14.04.14 @ 19:45
Chris

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Chris [Besucher]
Hallo, Jens,
joh, Dein gut verständlicher "Vortrag" über Verteidigung-Methode(n) gegenüber "Trollen" im Internet, hift schon dadurch, daß man erfährt: Mitmenschen sind ebenfalls solchen unangenehmen Zeitgenossen begegnet.
Eine Frage stellt sich mir jedoch in dem Zusammenhang: die Anonymität, also Unidentifizierbarkeit (zumindest für forum/blog user..) soll nicht aufgehoben werden-stimme dem zu.Soll man, als sich betroffen Fühlender, ebenfalls in die anonyme Identität wechseln..also seinen nick-name in "anonym" ändern ? Derjenige, von dem ich glaube, welcher sich auf mich "eingeschossen" hat, hätte dann doch, zumindest kurzfristig, sein Hassobjekt von seinem Radarschirm verloren.Erschreckend ist, wie diese Ekeltypen den kleinsten Rechtschreib-/Zeichensatzfehler, der sich einschleichen kann, jedoch nicht auf Unkenntnis beruht, zynisch-süffisant "kommentieren" und mit der Textaussage zu einem unzulässigen Meinungsbrei verrühren..n.d. Motto: wer die Zeichensetzungsregeln nicht beherrscht,dessen Meinungsäußerung ist ergo: unrichtig und nicht auf dem erlaubten Diskussionslevel.Das wird so, zumindest der schweigenden Mehrheit, suggeriert.So eine Troll-Person erlebe ich z.Z. im WDR5 Tagesgespräch-Leser-Forum.Ein button für "sperren-unangemessen" etc. fehlt hier..das wäre es mir aber auch nicht wert, so'nen fix-Punkt zu setzen.Wobei ich den Verdacht habe, daß diese gezielt lanciert gesetzten Angriffe, eventuell sogar von jemand aus der Redaktion kommen...aber das geht schon in Verschwörungstheorien über.. geschenkt..
Bin schon lebenserfahren, jedoch ist mir bisher nicht bewusst gewesen, daß Trolle darauf lauern, friedfertige Diskutanten zu attackieren.Sogar der Begriff war mir unbekannt...
Danke Christoph
PermalinkPermalink 14.04.14 @ 16:38

Als Antwort auf: Warum teure Nischenfilme floppen und das ok ist

Jens Scholz [Mitglied]
Alex: Ben Hur, Vom winde verweht, Lawrence von Arabien, Spiel mir das Lied vom Tod und 2001 sind ja genau solche Filme, die 100% ein Genre bedienen und deshalb auch die entsprechenden Erwartungen erfüllen. Im Prinzip bestätigst Du meine Vermutung, dass viele Zuschauer mit der Brechung oder der Vermischung von Genres nichts anfangen können.
PermalinkPermalink 11.04.14 @ 21:28
Alex

Als Antwort auf: Warum teure Nischenfilme floppen und das ok ist

Alex [Besucher]
Der Film floppte weil er einen grossen Wurf versuchte und dem leider nicht ganz gercht wurde. Es ist ein Mischmasch an Stilen, Erzählweisen die nicht immer zusammenpassen. Man könnte auch sagen, das das Konzept hier nicht aufging. Trotz alle dem hat mir der Film besser gefallen, als ich vorher vermutete. Die super Schauspieler trugen den Film, die Stories leider nicht. Und die Masken waren ein netter Gimmik.
Damit will ich nicht sagen, das der Film schlecht ist. Das auf keinen Fall, aber er ist nicht so gut wie er hätte sein können oder müssen, um erfolgreich zu sein.

Kino geht mit Komplexität sehr eigen um, und es gibt genügend Beispiele mit schwierigen Inhalten sehr gut fertig wurden. Ben Hur, Vom winde verweht, Lawrence von Arabien, Spiel mir das Lied vom Tod und 2001 um ein paar Beispiel zu nennen.

Das Potential von Cloud Atlas wurde leider nicht ausgeschöpft.
PermalinkPermalink 10.04.14 @ 21:42
henk

Als Antwort auf: Things not to come

henk [Besucher]
Meine Tochter ist ja ein wenig jünger als deine Söhne, und sie hatte und hat dann doch das Glück seit der Grundschule auf eine Ganztagsschule zu gehen. Das ganze reformpädagogisch, mit keinen festen Stunden und Projektarbeit. Ja, das hatte ich nur im 10ten Schuljahr Damals erleben dürfen. Aber nicht weil es auf dem Lehrplan gestanden hatte, sondern weil meine Oberschule ein paar sehr angagierte Lehrer hatte. Die Regel ist das auch nicht gewesen.

Alles andere dazu hier

http://stardust-lyrics.de/?p=1813
PermalinkPermalink 25.03.14 @ 22:03
Alen

Als Antwort auf: Welche Regierung lässt WISO-Beitrag über Bankenabzocke sperren?

Alen [Besucher]
dazu sei gesagt, der ZDF liegt wohl im Rechtstreit mit der Sparkasse, daher die Umschneidung
PermalinkPermalink 02.03.14 @ 01:33
mark793

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

mark793 [Besucher]
Ja, das stimmt. Und verschärfend kommt hinzu, dass ernsthaft darüber nachgedacht wird, die Kosten für die Umrüstung der Zähler in den Haushalten mit dem Weiterverkauf der Verbrauchsdaten teilweise wieder reinzuholen. Horrorshow...
PermalinkPermalink 31.01.14 @ 08:15

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

Jens Scholz [Mitglied]
Naja, das SG als Gesamtkonstrukt geht schon davon aus, die Haushalte möglichst kleinteilig und genau zu bemessen. An Datensparsamkeit wird da eher nicht gedacht. Und die Argumentation ist ja auch schon dieselbe wie bei Metadaten: Die erhobenen Werte seien ja nicht personenbezogen.
PermalinkPermalink 31.01.14 @ 00:08
mark793

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

mark793 [Besucher]
Ich hab das Thema auch auf dem Zettel für das FAZ-Blog "Deus ex Machina". Nach meinem bisherigen (noch oberflächlichen) Verständnis ist es nicht unbedingt so sehr das smart grid an sich, das uns datenschutztechnisch Sorgen machen sollte, sondern smart meter in jedem einzelnen Privathaushalt, die je nach Messintervall mehr über uns verraten als eine Abhörwanze. Im Prinzip wäre das smart grid auch ohne diese neuen Zähler in jedem Haus zu realisieren: Die kumulierten Verbrauchsdaten an der jeweiligen Trafostation sollten eigentlich ausreichen für die genauere Aussteuerung in den Netzen.

Aber wie auch immer: Die Zeit ist reif, dieses Thema jetzt anzugehen.
PermalinkPermalink 30.01.14 @ 20:41
daMax

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

daMax [Besucher]
Passend dazu: Blackout

http://www.blackout-das-buch.de
PermalinkPermalink 29.01.14 @ 19:40
JE

Als Antwort auf: Hallo 2014, ich bin dann jetzt auch da

JE [Besucher]
welcome back und viel Kraft weiterhin! Und vorallem Spaß, bei allem was du machst!
PermalinkPermalink 27.01.14 @ 09:21
Irene

Als Antwort auf: A bis Z

Irene [Besucher]
> Die Einnahmen per Flattr belaufen sich auf etwa 3 Euro pro Monat.

Kennst du das: http://maennig.de/flattr-kalkulation

> Ich finds toll, dass das Blog seit der Blogsteinzeit existiert und immer noch genauso aussieht.

Beinahe! Ich glaub, die Schrift war früher anders.
PermalinkPermalink 25.11.13 @ 15:42
Peter

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Peter [Besucher]
Ist es nicht komisch, daß einen virtuelle Buchstaben auf einem Bildschirm so mitnehmen können?
PermalinkPermalink 17.11.13 @ 20:51

Als Antwort auf: 20 Fakten über mich

Jens Scholz [Mitglied]
2: Ich würde da lieber ein Tauschgeschäft vorschlagen - siehe 3.
11: Ja, daher hab ichs auch inzwischen im Griff.
14: Ich hab schon immer so ne Grundsubversivität, das ist so ein Ausdruck davon. Andere sind dann so Sachen wie die CDU-Facebookparties vor 2 Jahren.
15: Ich bin gerade sehr froh, dass ich so ein gesundes soziales Umfeld habe, daher halte ich lieber den Winter durch. Bevor ich Kinder hatte war das aber auch mein erklärtes Ziel.
PermalinkPermalink 14.10.13 @ 15:50
Ingo Vogelmann

Als Antwort auf: 20 Fakten über mich

Ingo Vogelmann [Besucher]
Der beste Blog-Post von dir, den ich je gelesen habe. Und Senf kann ich dazu auch abgeben.

Ad 2) Shut up and take my money. :-D
Ad 11) Weisst du auch, warum? Ich finde das traurig.
Ad 14) Knaller! :-D
Ad 15) Eben. Deshalb bin ich dann mal weg. ;-)
PermalinkPermalink 14.10.13 @ 15:43

Als Antwort auf: 20 Antworten

Jens Scholz [Mitglied]
Was jetzt??
PermalinkPermalink 09.10.13 @ 22:32
Max Keller

Als Antwort auf: 20 Antworten

Max Keller [Besucher]
Bitte in Originalgrösse und Fett drucken.
PermalinkPermalink 09.10.13 @ 06:36
kumzugloom

Als Antwort auf: #oplittlebrother

kumzugloom [Besucher]
Vielen Dank für diese Buchempfehlung! Habe es mir auch beschafft und bin total glücklich, dass es ein Buch gibt, was verständlich für Jugendliche oder Laien ist und dennoch für dieses sooo wichtige Thema sensibilisiert.
Bin restlos begeistert (...auch wenn ich schon über 25 bin, was mir allerdings erst sehr spät auffiel :D)
PermalinkPermalink 15.09.13 @ 16:02
Boris Schneider

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Boris Schneider [Besucher]
Der Samstag ist zwar schon vorbei, aber ich bestelle mir das Buch, weil ich der selben Meinung bin wie du. Danke für den Tipp!
PermalinkPermalink 09.09.13 @ 21:02
Hans Kolpak

Als Antwort auf: Harald Schumann über den Zustand unseres Demokratiesystems

Hans Kolpak [Besucher]
Was den Euro betrifft: Taten sprechen lauter als Worte.
PermalinkPermalink 31.08.13 @ 03:50

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Jens Scholz [Mitglied]
Hi Thomas, ich denke dass es reicht wenn die Verkäufe in einem bestimmten Zeitraum steigen. Ich hab auch keine Ahnung, wie überhaupt gezählt wird und hoffe einfach darauf, dass es irgendwie bemerkbar wird. Und sei es, dass Rowolt plötzlich merkt, dass die Auflage grade gut weggeht.
Was Amazon (oder lehmanns.de oder libri oder ...) oder Laden oder angeht: Ich halte es für egal, wo mans kauft. Wenn das Buch in den Amazon-Listen steigt ist es ja auch gut. Ich will einfach mal schauen, ob es das Buch in Buchläden überhaupt gibt und werde daher mal in Köln shoppen gehen.
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 17:17
frauziefle

Als Antwort auf: #oplittlebrother

frauziefle [Besucher]
amazon wird für media control nicht erfasst - wenn es also auf die Spiegelliste soll, muss man es im stationären Handel kaufen.

PermalinkPermalink 14.08.13 @ 15:37
Thomas Nesges

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Thomas Nesges [Besucher]
Moin Jens,
ist es für die Statistik wichtig, dass genau am Samstag gekauft wird? Ich bin am Samstag abgeschnitten von der Welt, muss(sic) also vorher oder nachher kaufen.
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 11:43
Publicviewer

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Publicviewer [Besucher]
Nett, das man das Buch auch bei "AMAZON" bestellen kann??? :-(
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 11:32
daMax

Als Antwort auf: #oplittlebrother

daMax [Besucher]
Hihi, guck mal, das ist schon Besteller #1 in “Wissenschaftliche Romane für Kinder” auf Amazon:

http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books-intl-de/62506011/

:)
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 08:36
Bernhard

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Bernhard [Besucher]
Hallo, das ist ja mal eine gute Idee. Ich (58jährig) habe das Buch selbst gelesen und oft verschenkt. Es ist ungeheuer spannend und passt mehr als alle anderen perfekt in unsere Zeit. Lasst euch überraschen was diese Schüler so alles drauf haben ;-)
Nur eine Kritik: Diese Kids hätten nichts bei amazon bestellt. Dazu waren sie viel zu clever. Ich habe es portofrei und schnell bei http://www.lehmanns.de bekommen. Die sind seit 1993 im Web und sind unabhängig. Viel Spass beim Lesen !
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 04:55
Sven

Als Antwort auf: Datenhygiene

Sven [Besucher]
@Thorsten: Du sprichst von Internetdiensten - das sind die, denen wir freiwillig(!) Daten geben und die uns dafür im "schlimmsten" mit irgendwelchen passenden, meist aber eher unpassenden, Werbeanzeigen beglücken.
Überwachung aber wird von Staaten gemacht, und die holen sich die Daten, die sie wollen, und zwar von überall her (auch von allen möglichen Socialmedia-Diensten, die dazu per Gesetz gezwungen werden) und führen sie auf eine Weise zusammen, wie es jene Dienste nicht tun (weil das für sie Geschäftsgeheimnisse sind: Facebook kennt nicht die Daten, die du Google gibst, Google kennt nicht die Daten, die du Yahoo gibst etc.). Du zielst hier also auf die falschen.

Ich habe keine Angst vor Firmen, die mich mit Werbung "bedrohen". Aber ich kann durchaus Angst haben vor Staaten, die Menschen entführen und über Jahre wegsperren (und meinem eigenen Land, deren Verantwortliche nicht nur nichts dagegen tun sondern sogar aktiv dafür sorgen, dass jemand Jahre länger "verschwunden" ist als "nötig"), Geheimgefängnisse betreiben und per Drohnen Bomben auf Häuser werfen, um Menschen ohne Anklage und Gerichtsverhandlung zu töten, egal, ob da noch 20 andere Menschen drin wohnen neben dem eigentlichen "Ziel".

Und vor paranoiden Leuten, die dich schon für eine Suche nach einem "falschen" Wort und die Position deines Handys in der Nähe eines Verdächtigen auf eine Gefährderliste setzen.

Solange Google oder facebook mir nur Werbung einblendet, die ich noch dazu mit einem Adblocker ausblenden kann wenn sie mich nervt, reden wir hier von nicht vergleichbaren "Gefahren".
PermalinkPermalink 05.08.13 @ 18:07

Als Antwort auf: Vielleicht werd ich ja Altersmilde

Jens Scholz [Mitglied]
Ja, klar. Aber früher war das eine absolute Voraussetzung. Vor einigen Jahren war "gespont" zu werden noch wichtig. Heute schon oft nicht mehr. Die Entwicklung ist bei weitem nicht abgeschlossen.
PermalinkPermalink 30.07.13 @ 16:59
Thorsten Kerbs

Als Antwort auf: Datenhygiene

Thorsten Kerbs [Besucher]
Mir drängt sich, wenn ich die zur Zeit häufig formulierte obige Forderung lese, immer aufs Neue derselbe Gedanke auf. Allerdings frage ich durchaus, ob der womöglich zu kurz greift. Deshalb formuliere ich ihn hier einfach mal:

Die Kostenlos-Kultur des Internet stiftet Abhängigkeiten, die nun boomerangartig wieder zurückkommen. Wenn wir so sinnvolle Dienstleistungen wie die von Google, Facebook & Co. nutzen wollen, haben wir dafür einen Preis zu entrichten. Entweder durch Gebühren oder durch eine von uns nicht mehr zu beeinflussende Verwertung unserer Daten. Für die Anbieter dieser Dienstleistungen gibt es kaum Gründe, sich für unsere Interessen in die Schlacht zu stürzen. Denn nicht wir sind deren eigentlichen Kunden, das sind andere Konzerne; wir sind nur ein Mittel zum Zweck, wir sind eben nur die Datenlieferanten.

Drum werden die Forderungen nach Datensouveränität, wenn die aktuellen Erregungswellen verebbt sind, wohl ungehört verhallen. Denn bekanntlich gilt: Wer zahlt, schafft an.

Oder nicht?
PermalinkPermalink 21.07.13 @ 17:21

Als Antwort auf: Datenhygiene

Jens Scholz [Mitglied]
Ich glaube nicht, dass "Gedankenkontrolle" möglich ist und auch nicht, dass das der Hintergrund oder eine Absicht ist. Ich glaube, es gibt Prozesse, die in einer technokratisierten Welt von ganz alleine ablaufen, wenn man nicht bewusst gegensteuert. Bewusst gegenzusteuern ist aber etwas, was unsere Politiker nicht tun, sei es aus Angst, Uninformiertheit oder schlicht Dummheit. Daher läuft die Entwicklung automatisiert in alle Richtungen, die eine immer größere Transparenz erlaubt. Im Guten wie im Schlechten.
PermalinkPermalink 21.07.13 @ 11:55