.. ihr menschen seid komisch

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Abdiel

“Das was volatile Menschen an Kommunikation brauchen, ist halt die klassische politische Überzeugungsarbeit - das mit Argumenten und Versprechen und Diskussionen - , da komm ich nicht mit plattem Marketing und Claims an.”

Mit der gezielten Koordination der Wahlhelfer vor Ort, genau solche aussichtsreichen Kandidaten an der Haustür zu überzeugen, ist doch so ein Vorgehen. In dem kritisierten Artikel wird weit weniger Dramatisierung betrieben, als hier dargestellt wird. Natürlich sind die Themen allesamt nicht neu, bietet aber anhand eines aktuellen Beispiels einen Einblick, wozu die konsequente Verknüpfung verschiedenster Datensätze dienen kann. Und ja, ich teile die ablehnende Haltung zum Social Profiling, wie ich auch viele andere Dinge kritisch sehe, die ein hohes Missbrauchspotential bieten…

“Wie kommen Menschen immer wieder auf die irgendwie religiös mathematikhörige Idee, dass man menschliches Verhalten derart leicht kategorisieren, vorhersagen und dann sogar steuern könnte?”

Lässt man mal “steuern” außen vor, davon ist in dem Artikel gar nicht die Rede, kann man die Wirksamkeit ja problemlos nachweisen. Das ist weder religiös noch mathematikhörig, sondern einfach nur Logik. Hilft mir diese Vorhersage nun, mein Vorgehen effizienter zu gestalten, steigt die Erfolgsqoute und ich erreiche damit ein besseres Ergebnis. Keine Magie, sondern absolut simpel, vorausgesetzt der Algorithmus stimmt…

06.12.16 @ 13:07
Sven

@Pit: Irgendwas mit Datenschutz usw. (also ich vermute, dass das dein “Thema” ist) ist ein völlig anderes Thema um das es hier überhaupt nicht ging. Um mal zurückzuflamen: Wenn Leute, denen Datenschutz usw. so wichtig ist, dieses Thema dauernd an völlig falschen Stellen abladen ist es kein Wunder, dass dort, wo es richtig wäre, nichts passiert.

Ansonsten hab ich deinen Text dreimal versucht zu lesen und habs dann aufgegeben, wegen zu wirrem und unsortiertem Wortschwalls.

06.12.16 @ 10:59
pit

FLAME // ne sorry, um es nochmal zusammenzufassen. es ist kein problem reaktiv auf einen super erfolgeichen artikel zu reagieren, wenn die grossen blaetter das ganze thema grandios verschlafen haben. (trotz facebook special im spiegel und einer kruden digitalen grundrechte-charta in der zeit) aber die slicken deutschen vertreter von post-privacy und kontrollverlust, die stockkonservativen meinungsblogger, beraterchen und vermittlerinnen die daraus gewinn schoepften aus dem gebremse der internet-ausdrucker durch überdurschnittlichen nebelkerzenkonsenskonsum noch gewinn zu schlagen nun einfach freundlich mal pause machen, die generation der hyperaffirmativen darf jetzt ein zwei runden nachsitzen, die reihenhaeuser abzahlen, den hund ausfuehren, den pc reparieren und spaeter behaupten das internet haette es nie gegeben. was sich ankuendigte als (politisch) falsche abzweigung seit mindestens 2009, und zwar nicht nur in der digitalen kultur, wird nun offenbar. ein zentristisches vakkum; das durch weiteres beharren, fingerzeigen auf vermeintlich schuldige und die forderung nach mehr vertikaler solidaritaet, also mittelschicht und eliten den status quo verteidigt. insofern, wenn ihr euch schon nicht informiert, tut euch nicht mit den absichtlichen gegenaufklaerern zusammen. die geste des “das haben wir ja schon immer gewusst” (stimmt: schon adorno untersuchte targeted advertisement und listener statitistics im radio research project) - aber dies trainwreck? you never saw it coming. // OFF

selbst wired hat das im november schon lesbar zusammengefasst.

https://www.wired.com/…/facebook-won-trump-election…/

06.12.16 @ 02:41

Mir sind das ein bisschen zu viele Doktor Mabuse Geraune. Hätte, könnte, in Zukunft, das ist ja erst der Anfang… Diese Sensationslust und der Grusel vor dem übermächtigen Datenmoloch im Hintergrund interessiert mich nicht sonderlich. Und ich bin ganz sicher nicht derjenige der belegen muss, dass ein Schreckgespenst nicht existiert. Wenn jemand an eine sinistre Macht glaubt, darf der das wegen mir gerne weiter tun. Ich habe nicht vor, religiösen Menschen in ihr Weltbild zu reden.

06.12.16 @ 00:36
Harry

Ja, es können nur bestehende Meinungen und Stimmungen verstärkt werden. Reicht das nicht heutzutage, wo fast jeder auf den nächsten Hype lauert?

Wenn ich mich für mehr Datenschutz einsetze und ich habe genug Geld für zielgerichtete Werbung, würde ich genau in die Bresche schlagen, die der kritisierte Artikel bedient.

Das, was auf der Basis der verfügbaren Tags verbreitet wird, muss natürlich passen. Ich pick mir die aktiven Nutzer raus mit einem großen Netzwerk, die das dann viral verbreiten.

Kritiken wie diese (inzwischen gibt es ja ein paar davon) lesen die wenigsten. Die Aufregung ist groß, da kann ich gleich mal eine Fakenews hinterherschieben.

Klar, Vorbedingungen muss es geben. Ich würde das Potential aber nicht unterschätzen. Es fängt gerade erst, effektiv zu werden.

05.12.16 @ 23:26
Wahlter

Schwache Argumentation, leider; ausser der persoenlichen Meinung kaum Belege und wenig Anzeichen dafür, dass Du Dich intensiver mit den Claims auseinander gesetzt hast (z.B. den Publikationen von M. Kosinksi). Es geht in der Debatte auch weniger darum, ob hier irgend wer allein Trump an die Macht gebracht hat, sondern welches Gefahrenpotential von privaten Datensammlungen ausgeht.

05.12.16 @ 22:57
hardy

ixh sag’s mal so: alle sind (mal wieder) damit beschäftigt, eine entwicklung zu verdrängen, die heute vielleicht nicht in der von dem artikel postulierten wucht nachzuweisen ist, die aber unabdingbar genau so ein problem in der zukunft sein wird.

das galt (für mich) schon 2006 für die hasskommentare in online medien, das galt für mich (seit 2013) für die massiven versuche einer fremden macht, die EU zu destabilisieren … und es gilt für mich heute für die von diesem artikel an die wand gemalte dystopie. und es gilt für die von jaron lanier ausgebreitete kritik an den noch freundlichen zukünftigen diktatoren im netz.

aber hey, wir haben zeit, reden wir in ein paar jahren, wenn alles gelaufen ist, was man heute, wenn man die ansage des artikels ernster nehmen würde, statt ihn wegzudiskutieren, vielleicht noch ändern könnte.

05.12.16 @ 19:38
Wilfried

Es geht bei dem targeting überhaupt nicht darum, 100% genau zu sein, sondern nur darum, etwas besser zu sein als die Konkurrenz. Wenn durch diese Verfahren 1% gewonnen werden können, hat das für Trump schon den gewünschten Unterschied gemacht. Größer war der Abstand zu Clinton nicht.
Jammern hilft hier wenig, denn das Internet geht nicht weg und BigData auch nicht. Allerdings kenne ich diese Art Analysen primär aus dem englischen Sprachraum. Für Deutsch ist mir das nicht bekannt.

05.12.16 @ 10:57
TangoZulu

Danke für die kalte Dusche! Unruhig macht mich aber nach wie vor, dass die CA-Leute nicht mal mehr versuchen, den Anschein zu erwecken, ihre Methoden mit demokratischen Normen zu verbrämen, was wissenschaftsbasierte Politikberatung sonst tut. Nun aber, um auf Ihre Frage “Wie kommen Menschen immer wieder auf die irgendwie religiös mathematikhörige Idee, dass man menschliches Verhalten derart leicht kategorisieren, vorhersagen und dann sogar steuern könnte?” zu antworten: Weil sie es im ersten Semester Marketing an der betriebswirtschaftlichen Fakultät so beigebracht bekommen. “Kommunikation bedeutet die Übermittlung von Informationen zur S t e u e r u n g von Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen bestimmter Zielgruppen gemäß spezifischer Zielsetzungen ” (Bruhn, M., div. Jg., Unternehmens- und Marketingkommunikation, Wiesbaden) Aus dem Gedächtnis zitiert, Hervorhebung nicht im Original.

05.12.16 @ 07:42
Pascal

Danke für den kritischen Beitrag zur Debatte, Jens.
ABER:

Du sagst: “Meine These ist lediglich, dass die Claims von CA, sie hätten eine Wahl mit Psychogrammen gewonnen, PR-Bullshit sind.”

Im Text steht wörtlich: “Aber wie gross war der Einfluss der psychometrischen Methoden auf den Ausgang der Wahl? Cambridge Analytica will auf Anfrage keine Belege für die Wirksamkeit der Kampagne liefern. Und es ist gut möglich, dass die Frage nicht zu beantworten ist.”

04.12.16 @ 22:02

@Micha:
Ich glaube, Du nimmst viel zu viele Einflüsse aus der Gleichung, um sie Dir passend zu machen und zusätzlich polarisierst Du die Realität in zwei Extreme, die sich getrennt gegenüberstehen.
Zur Vereinfachung: Ja, natürlich gibt es bedenkenswerte Kritik am Umgang mit Daten, wie und in welchem Umfang sie gesammelt, gehalten und analysiert werden können und da muss hingesehen werden, denn den Missbrauch bracht man nicht zu erwarten, den gibt es schon häufig genug.
Zur Polarisierung: Nur weil ich die Story von CA relativiere, heißt das nicht, dass ich auf der Gegenseite dessen stehe, was diejenigen befürchten, die deren Behauptungen Glauben schenken. Das ist keine entweder-oder Gleichung hier. Eine wichtige Technik, die m.E. in sehr viel höherem Maße für den Erfolg für nie Normalisierung populistischer Ideologien verantwortlich ist, habe ich beschrieben und diese Technik verwenden m.E. momentan auch die Populisten hier in Deutschland. Die funktioniert ganz ohne Big Data Verschwörungen und dummerweise sehr gut. Aber auch hier: Das gesamte Bild ist keineswegs monokausal. Meine These ist lediglich, dass die Claims von CA, sie hätten eine Wahl mit Psychogrammen gewonnen, PR-Bullshit sind. Das bedeutet aber nicht, dass ich die tatsächlichen Gründe unkritisch sehe oder ihren Einsatz billige.
Du sprichst viele Themen an, die verhandelt werden müssen, vor allem: Wie gehen wir mit Datenerfassung, -haltung und -nutzung um? Ich sehe hier ebenfalls Bedarf an Regulierung, denn dass Firmen alle möglichen Daten sammeln und völlig intransparent damit arbeiten können ist unabhängig von CA und ihren Behauptungen auf Dauer nicht hinnehmbar.
Es gibt 3 Möglichkeiten für Regulierung:
1. Marktregulierung, sprich: keine.
2. Beschränkung des Zugangs zur Technik auf Staat und beaufsichtigte Stellen (sehen wir am NSA-Skandal, wie gut das klappt).
3. Regeln für ihre Anwendung, zb was strafbar ist.
Ich persönlich bin ein Freund von 3. Du kannst Dir jedes Messer kaufen, aber töten darfst Du damit nicht. Was meinst Du?

04.12.16 @ 19:19
Jörg

Noch ein kleiner Apropos: “Wie kommen Menschen immer wieder auf die irgendwie religiös mathematikhörige Idee, dass man menschliches Verhalten derart leicht kategorisieren, vorhersagen und dann sogar steuern könnte?”
Jens, ich glaube mit dem Satz berührst Du das Grundprinzip aller Religionen. “Zufall” ist nicht kausal und der Mensch hat eben gerne kausale (oder auch schein-kausale) Erklärungen …

04.12.16 @ 18:32
Micha Freitag

Lieber Jens Scholz,

wenn man sich auf diese Aussage, Zitat: “Ich weiß nicht, was Du in einem persönlichen Blog-Eintrag erwartest, natürlich ist das hier nur ein weitgehend subjektiver Kommentar zu dem Artikel.” einigt, geht der Rest wirklich klar? Vor einer Meinung kommt bei mir immer noch verstehen & vielleicht ein paar Linien in die Zukunft ziehen.

Ich habe den Ursprungsartikel nun drei bis viermal gelesen, mir das Video mal angesehen und dies vor einem semi-professionellen Hintergrund eines Studiums in der Richtung. Bewusst ohne Präferenz Trump oder Clinton, denn es geht vielmehr um Prozeduren, die nun wohl nach Europa / Deutschland kommen werden oder längst da sind. Was mir auffällt ist, dass diese Passagen irgendwie in der hier geäußerten Kritik nicht stattfinden: “Aus allen möglichen Quellen kauft Cambridge Analytica persönliche Daten: Grundbucheinträge, Bonuskarten, Wählerverzeichnisse, Clubmitgliedschaften, Zeitschriftenabonnements, medizinische Daten.”

Mit diesen Informationen, den hinzugenommenen technischen Targetingtools und den ebenfalls beschriebenen Rückmeldungsschleifen von den Besuchen bei den Wählern, stellt sich eine ganz andere Frage für mich viel lauter, als die, sich hier über eine angeblich voreilige Mathematikhörigkeit zu erregen (ganz davon abseits, dass man sich eben dies wirklich nicht leisten sollte, wenn man die Tragweite herunterreden will, da sich die Berechnungen immer am Ende einer Versuchsanordnung finden).

Ist es nicht vielmehr eine Warnung?

Eine Warnung an uns alle, welche Massen an Daten a) in einigen Ländern bereits frei verfügbar sind & b) wie genau Analysen unter Einbezug einer millionenstarken Gruppe (Gruppen) N werden können oder bereits sind. Und wie spezialisiert die Ansprachen in Kleinstgruppen bereits funktionieren können (mindestens theoretisch). Bei den dargestellten Beispielen der anschließenden „Bewerbung“ der Wähler muss man sich doch fragen, ob die alle am Ende den gleichen Kandidaten gewählt haben ;-)

Es wird immer die gute alte Wahrscheinlichkeitsberechnung bleiben und geschildert werden im Beitrag letztlich Faktorenanalysen auf psychologischen Basismodellen. Dies wird meiner Meinung nach hier im Blogbeitrag mit „Kausalitäten“ verwechselt. Vorsicht also aus meiner Sicht mit dem Wegwischen von Möglichkeiten der Manipulation aufgrund immer genauerer und vielfältigerer Daten in einem Pool. Es könnte sich als der verhängnisvolle Irrtum herausstellen, den jeder ahnt, der sich mal eingehender mit Wahrnehmungspsychologie und der trügerischen Genauigkeit des Gehirns (aufgrund von Heuristiken usw.) befasst hat.

Zuletzt etwas zu den „volatilen“ und den „gefestigten“ Wählern. Der Volatile kann mindestens eher verunsichert (demobilisiert) werden (Aussage: sind doch beide/alle/alles schlecht) – was mir aber im Vergleich zu den möglichen Wirkungen beim „Gefestigten“ noch weniger schwierig vorkommt. Was geschieht eigentlich, wenn dieser derart verstärkt wird in seinem vorhandenen Weltbild? „Gefestigt“ bedeutet immer auch das Zurückgehen sogenannter „fluider Intelligenz“ (Neugier, Erkenntnissuche, gewollte Erwartungsbrüche) zugunsten „kristalliner Intelligenz“ (Wissen, Festlegungen, Erfahrungen als Handlungsleitfaden).

So könnte der „Gefestigte“ durch die Dauerbestätigung a) dazu neigen, noch weniger Gegenteiliges in seine Überlegungen einfließen zu lassen. Und b) von „Überzeugung“ in Fanatismus überzugehen, wenn sich die kollektive Realität gegenteilig herausstellt oder seine Erwartungshaltung enttäuscht wird (Realität ist nun mal nicht schwarz und weiß, sondern grau). Die Aggressivität (USA, Österreich, Brexit) hat jedenfalls bereits reichlich an Fahrt aufgenommen – oft spricht man von „mangelndem Verständnis zwischen den Lagern / Polarisierung“.

Man könnte es auch gezielte Kommunikationsstörungen durch zunehmende Fragmentierung der Weltsichten nennen. Das beschriebene Modell im Ursprungsartikel ist neben anderen sozialen / gesellschaftlichen Gründen ein durchaus ernstzunehmender Baustein in der Analyse, warum dies geschieht. Denn am Ende stehen unter Umständen pure Sprachlosigkeit und abgebrochene Brücken.

04.12.16 @ 17:50
David Bopp

Natürlich sind die beschriebenen Techniken kein Quantensprung und man braucht darin auch keine Verschwörung zu sehen. Personalisierte Werbung gibt es schon länger.

Trotzdem ist das im Artikel beschriebene Thema relevant. Wir müssen uns als Gesellschaft Gedanken darüber machen, was es bedeutet wenn die Wähler mit personalisierter Werbung bespielen werden. Man kann ungestraft mit Lügen Werbung machen. Die technische Finesse der Wahlkampfführung wird neben den inhaltlichen Ideen immer wichtiger. Wollen wir das? Wie gehen wir damit um?

04.12.16 @ 15:41

In Antwort auf: Hat ein Big Data Psychogramm Trump wirklich den Sieg gebracht?

Kommentar von: Räuber Hotzenplotz [Besucher]

Räuber Hotzenplotz

@Jens: Es geht aber gar nicht um “dass man menschliches Verhalten derart leicht kategorisieren, vorhersagen und dann sogar steuern könnte?". Es geht darum Dein Wertesystem gerade so viel zu verschieben, dass Du kein Problem mehr darstellst. Jeder ist sein innerer BWL’ler der ‘ne Rechnung aufmacht, ob er dies oder jenes tun oder besser lassen sollte. Du brauchst nur mal zusehen wie die größten Autonomen zum braven Mann, Papi, Bausparer werden. ‘Ne Menge Leute wirst Du mit der richtigen Motivation und personalisierten Rationalisierung auch zum Mörder werden lassen und den Rest dazu bringen können hierbei wegzuschauen.

04.12.16 @ 15:38

Die mir wichtigen Punkte sind, dass
1. damit der von CA behauptete Zaubertrick funktioniert, der Mensch als eine einfache maschinelle Cause-and-Effect Maschine funktioniert. Aber das tut er nicht. Selbst wenn ich die besten Laborbedingungen hätte und die Umwelt ausschalte, wird sein Verhalten nicht von mir gesteuert werden können. Wie gesagt: Ich kann nur aktivieren, wofür die Bereitschaft schon besteht.
2. Weshalb ich den Artikel geschrieben habe war, weil ich aufzeigen will, dass CAs Behauptung, sie hätten ein Wahlergebnis herbeigeführt, nicht stimmt. Was den Erfolg gebracht hat war die extreme Zuspitzung der Kommunikation. Nicht ein ausgefeiltes Targeting. Und natürlich war das eine massive Manipulation von Menschen und Medien und wenn man sich also überlegen will, wie man manipulativer Kommunikation entgegenwirken will, muss man sich _diese_ Mechanismen ansehen und sich nicht von der PR eines Big Data Analysten auf der Suche nach dem nächsten Kunden für sein Schlangenöl beeindrucken lassen.

04.12.16 @ 15:01