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Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Jens Scholz [Mitglied]
Nun, was ich schrieb ist nicht mehr als ein paar allgemeine Grundregeln. Im Einzelfall muss man dann genauer hinschauen: ISt das ein Stalker? Ist das jemand, den man kennt? Ist das ein klassischer Forentroll? Was genau kann man zusätzlich unternehmen, das helfen kann oder sogar kontraproduktiv ist? Da kann ich schwer von der Ferne gute Ratschläge geben. Was ich aber tun würde ist, mich bei den Forenbetreibern zu melden und ihnen den Fall schildern und mit Links zu belegen, so dass sich die Admins hier ein Bild machen können. Eventuell ist das von außen betrachtet sogar gar nicht so problematisch - zB werden "Grammar Nazis" allgemein nicht besonders Ernst genommen und "dein" Troll ist schon dadurch bei der Community viel mehr untendurch als du wahrnimmst, weil er sich wie ein solcher benimmt.
PermalinkPermalink 14.04.14 @ 19:45
Chris

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Chris [Besucher]
Hallo, Jens,
joh, Dein gut verständlicher "Vortrag" über Verteidigung-Methode(n) gegenüber "Trollen" im Internet, hift schon dadurch, daß man erfährt: Mitmenschen sind ebenfalls solchen unangenehmen Zeitgenossen begegnet.
Eine Frage stellt sich mir jedoch in dem Zusammenhang: die Anonymität, also Unidentifizierbarkeit (zumindest für forum/blog user..) soll nicht aufgehoben werden-stimme dem zu.Soll man, als sich betroffen Fühlender, ebenfalls in die anonyme Identität wechseln..also seinen nick-name in "anonym" ändern ? Derjenige, von dem ich glaube, welcher sich auf mich "eingeschossen" hat, hätte dann doch, zumindest kurzfristig, sein Hassobjekt von seinem Radarschirm verloren.Erschreckend ist, wie diese Ekeltypen den kleinsten Rechtschreib-/Zeichensatzfehler, der sich einschleichen kann, jedoch nicht auf Unkenntnis beruht, zynisch-süffisant "kommentieren" und mit der Textaussage zu einem unzulässigen Meinungsbrei verrühren..n.d. Motto: wer die Zeichensetzungsregeln nicht beherrscht,dessen Meinungsäußerung ist ergo: unrichtig und nicht auf dem erlaubten Diskussionslevel.Das wird so, zumindest der schweigenden Mehrheit, suggeriert.So eine Troll-Person erlebe ich z.Z. im WDR5 Tagesgespräch-Leser-Forum.Ein button für "sperren-unangemessen" etc. fehlt hier..das wäre es mir aber auch nicht wert, so'nen fix-Punkt zu setzen.Wobei ich den Verdacht habe, daß diese gezielt lanciert gesetzten Angriffe, eventuell sogar von jemand aus der Redaktion kommen...aber das geht schon in Verschwörungstheorien über.. geschenkt..
Bin schon lebenserfahren, jedoch ist mir bisher nicht bewusst gewesen, daß Trolle darauf lauern, friedfertige Diskutanten zu attackieren.Sogar der Begriff war mir unbekannt...
Danke Christoph
PermalinkPermalink 14.04.14 @ 16:38

Als Antwort auf: Warum teure Nischenfilme floppen und das ok ist

Jens Scholz [Mitglied]
Alex: Ben Hur, Vom winde verweht, Lawrence von Arabien, Spiel mir das Lied vom Tod und 2001 sind ja genau solche Filme, die 100% ein Genre bedienen und deshalb auch die entsprechenden Erwartungen erfüllen. Im Prinzip bestätigst Du meine Vermutung, dass viele Zuschauer mit der Brechung oder der Vermischung von Genres nichts anfangen können.
PermalinkPermalink 11.04.14 @ 21:28
Alex

Als Antwort auf: Warum teure Nischenfilme floppen und das ok ist

Alex [Besucher]
Der Film floppte weil er einen grossen Wurf versuchte und dem leider nicht ganz gercht wurde. Es ist ein Mischmasch an Stilen, Erzählweisen die nicht immer zusammenpassen. Man könnte auch sagen, das das Konzept hier nicht aufging. Trotz alle dem hat mir der Film besser gefallen, als ich vorher vermutete. Die super Schauspieler trugen den Film, die Stories leider nicht. Und die Masken waren ein netter Gimmik.
Damit will ich nicht sagen, das der Film schlecht ist. Das auf keinen Fall, aber er ist nicht so gut wie er hätte sein können oder müssen, um erfolgreich zu sein.

Kino geht mit Komplexität sehr eigen um, und es gibt genügend Beispiele mit schwierigen Inhalten sehr gut fertig wurden. Ben Hur, Vom winde verweht, Lawrence von Arabien, Spiel mir das Lied vom Tod und 2001 um ein paar Beispiel zu nennen.

Das Potential von Cloud Atlas wurde leider nicht ausgeschöpft.
PermalinkPermalink 10.04.14 @ 21:42
henk

Als Antwort auf: Things not to come

henk [Besucher]
Meine Tochter ist ja ein wenig jünger als deine Söhne, und sie hatte und hat dann doch das Glück seit der Grundschule auf eine Ganztagsschule zu gehen. Das ganze reformpädagogisch, mit keinen festen Stunden und Projektarbeit. Ja, das hatte ich nur im 10ten Schuljahr Damals erleben dürfen. Aber nicht weil es auf dem Lehrplan gestanden hatte, sondern weil meine Oberschule ein paar sehr angagierte Lehrer hatte. Die Regel ist das auch nicht gewesen.

Alles andere dazu hier

http://stardust-lyrics.de/?p=1813
PermalinkPermalink 25.03.14 @ 22:03
Alen

Als Antwort auf: Welche Regierung lässt WISO-Beitrag über Bankenabzocke sperren?

Alen [Besucher]
dazu sei gesagt, der ZDF liegt wohl im Rechtstreit mit der Sparkasse, daher die Umschneidung
PermalinkPermalink 02.03.14 @ 01:33
mark793

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

mark793 [Besucher]
Ja, das stimmt. Und verschärfend kommt hinzu, dass ernsthaft darüber nachgedacht wird, die Kosten für die Umrüstung der Zähler in den Haushalten mit dem Weiterverkauf der Verbrauchsdaten teilweise wieder reinzuholen. Horrorshow...
PermalinkPermalink 31.01.14 @ 08:15

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

Jens Scholz [Mitglied]
Naja, das SG als Gesamtkonstrukt geht schon davon aus, die Haushalte möglichst kleinteilig und genau zu bemessen. An Datensparsamkeit wird da eher nicht gedacht. Und die Argumentation ist ja auch schon dieselbe wie bei Metadaten: Die erhobenen Werte seien ja nicht personenbezogen.
PermalinkPermalink 31.01.14 @ 00:08
mark793

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

mark793 [Besucher]
Ich hab das Thema auch auf dem Zettel für das FAZ-Blog "Deus ex Machina". Nach meinem bisherigen (noch oberflächlichen) Verständnis ist es nicht unbedingt so sehr das smart grid an sich, das uns datenschutztechnisch Sorgen machen sollte, sondern smart meter in jedem einzelnen Privathaushalt, die je nach Messintervall mehr über uns verraten als eine Abhörwanze. Im Prinzip wäre das smart grid auch ohne diese neuen Zähler in jedem Haus zu realisieren: Die kumulierten Verbrauchsdaten an der jeweiligen Trafostation sollten eigentlich ausreichen für die genauere Aussteuerung in den Netzen.

Aber wie auch immer: Die Zeit ist reif, dieses Thema jetzt anzugehen.
PermalinkPermalink 30.01.14 @ 20:41
daMax

Als Antwort auf: Meine Einreichung zur re:publica 2014 - Smart Grid: Smarte Überwachung vs. Energiewende von unten

daMax [Besucher]
Passend dazu: Blackout

http://www.blackout-das-buch.de
PermalinkPermalink 29.01.14 @ 19:40
JE

Als Antwort auf: Hallo 2014, ich bin dann jetzt auch da

JE [Besucher]
welcome back und viel Kraft weiterhin! Und vorallem Spaß, bei allem was du machst!
PermalinkPermalink 27.01.14 @ 09:21
Irene

Als Antwort auf: A bis Z

Irene [Besucher]
> Die Einnahmen per Flattr belaufen sich auf etwa 3 Euro pro Monat.

Kennst du das: http://maennig.de/flattr-kalkulation

> Ich finds toll, dass das Blog seit der Blogsteinzeit existiert und immer noch genauso aussieht.

Beinahe! Ich glaub, die Schrift war früher anders.
PermalinkPermalink 25.11.13 @ 15:42
Peter

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Peter [Besucher]
Ist es nicht komisch, daß einen virtuelle Buchstaben auf einem Bildschirm so mitnehmen können?
PermalinkPermalink 17.11.13 @ 20:51

Als Antwort auf: 20 Fakten über mich

Jens Scholz [Mitglied]
2: Ich würde da lieber ein Tauschgeschäft vorschlagen - siehe 3.
11: Ja, daher hab ichs auch inzwischen im Griff.
14: Ich hab schon immer so ne Grundsubversivität, das ist so ein Ausdruck davon. Andere sind dann so Sachen wie die CDU-Facebookparties vor 2 Jahren.
15: Ich bin gerade sehr froh, dass ich so ein gesundes soziales Umfeld habe, daher halte ich lieber den Winter durch. Bevor ich Kinder hatte war das aber auch mein erklärtes Ziel.
PermalinkPermalink 14.10.13 @ 15:50
Ingo Vogelmann

Als Antwort auf: 20 Fakten über mich

Ingo Vogelmann [Besucher]
Der beste Blog-Post von dir, den ich je gelesen habe. Und Senf kann ich dazu auch abgeben.

Ad 2) Shut up and take my money. :-D
Ad 11) Weisst du auch, warum? Ich finde das traurig.
Ad 14) Knaller! :-D
Ad 15) Eben. Deshalb bin ich dann mal weg. ;-)
PermalinkPermalink 14.10.13 @ 15:43

Als Antwort auf: 20 Antworten

Jens Scholz [Mitglied]
Was jetzt??
PermalinkPermalink 09.10.13 @ 22:32
Max Keller

Als Antwort auf: 20 Antworten

Max Keller [Besucher]
Bitte in Originalgrösse und Fett drucken.
PermalinkPermalink 09.10.13 @ 06:36
kumzugloom

Als Antwort auf: #oplittlebrother

kumzugloom [Besucher]
Vielen Dank für diese Buchempfehlung! Habe es mir auch beschafft und bin total glücklich, dass es ein Buch gibt, was verständlich für Jugendliche oder Laien ist und dennoch für dieses sooo wichtige Thema sensibilisiert.
Bin restlos begeistert (...auch wenn ich schon über 25 bin, was mir allerdings erst sehr spät auffiel :D)
PermalinkPermalink 15.09.13 @ 16:02
Boris Schneider

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Boris Schneider [Besucher]
Der Samstag ist zwar schon vorbei, aber ich bestelle mir das Buch, weil ich der selben Meinung bin wie du. Danke für den Tipp!
PermalinkPermalink 09.09.13 @ 21:02
Hans Kolpak

Als Antwort auf: Harald Schumann über den Zustand unseres Demokratiesystems

Hans Kolpak [Besucher]
Was den Euro betrifft: Taten sprechen lauter als Worte.
PermalinkPermalink 31.08.13 @ 03:50

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Jens Scholz [Mitglied]
Hi Thomas, ich denke dass es reicht wenn die Verkäufe in einem bestimmten Zeitraum steigen. Ich hab auch keine Ahnung, wie überhaupt gezählt wird und hoffe einfach darauf, dass es irgendwie bemerkbar wird. Und sei es, dass Rowolt plötzlich merkt, dass die Auflage grade gut weggeht.
Was Amazon (oder lehmanns.de oder libri oder ...) oder Laden oder angeht: Ich halte es für egal, wo mans kauft. Wenn das Buch in den Amazon-Listen steigt ist es ja auch gut. Ich will einfach mal schauen, ob es das Buch in Buchläden überhaupt gibt und werde daher mal in Köln shoppen gehen.
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 17:17
frauziefle

Als Antwort auf: #oplittlebrother

frauziefle [Besucher]
amazon wird für media control nicht erfasst - wenn es also auf die Spiegelliste soll, muss man es im stationären Handel kaufen.

PermalinkPermalink 14.08.13 @ 15:37
Thomas Nesges

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Thomas Nesges [Besucher]
Moin Jens,
ist es für die Statistik wichtig, dass genau am Samstag gekauft wird? Ich bin am Samstag abgeschnitten von der Welt, muss(sic) also vorher oder nachher kaufen.
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 11:43
Publicviewer

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Publicviewer [Besucher]
Nett, das man das Buch auch bei "AMAZON" bestellen kann??? :-(
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 11:32
daMax

Als Antwort auf: #oplittlebrother

daMax [Besucher]
Hihi, guck mal, das ist schon Besteller #1 in “Wissenschaftliche Romane für Kinder” auf Amazon:

http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books-intl-de/62506011/

:)
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 08:36
Bernhard

Als Antwort auf: #oplittlebrother

Bernhard [Besucher]
Hallo, das ist ja mal eine gute Idee. Ich (58jährig) habe das Buch selbst gelesen und oft verschenkt. Es ist ungeheuer spannend und passt mehr als alle anderen perfekt in unsere Zeit. Lasst euch überraschen was diese Schüler so alles drauf haben ;-)
Nur eine Kritik: Diese Kids hätten nichts bei amazon bestellt. Dazu waren sie viel zu clever. Ich habe es portofrei und schnell bei http://www.lehmanns.de bekommen. Die sind seit 1993 im Web und sind unabhängig. Viel Spass beim Lesen !
PermalinkPermalink 14.08.13 @ 04:55
Sven

Als Antwort auf: Datenhygiene

Sven [Besucher]
@Thorsten: Du sprichst von Internetdiensten - das sind die, denen wir freiwillig(!) Daten geben und die uns dafür im "schlimmsten" mit irgendwelchen passenden, meist aber eher unpassenden, Werbeanzeigen beglücken.
Überwachung aber wird von Staaten gemacht, und die holen sich die Daten, die sie wollen, und zwar von überall her (auch von allen möglichen Socialmedia-Diensten, die dazu per Gesetz gezwungen werden) und führen sie auf eine Weise zusammen, wie es jene Dienste nicht tun (weil das für sie Geschäftsgeheimnisse sind: Facebook kennt nicht die Daten, die du Google gibst, Google kennt nicht die Daten, die du Yahoo gibst etc.). Du zielst hier also auf die falschen.

Ich habe keine Angst vor Firmen, die mich mit Werbung "bedrohen". Aber ich kann durchaus Angst haben vor Staaten, die Menschen entführen und über Jahre wegsperren (und meinem eigenen Land, deren Verantwortliche nicht nur nichts dagegen tun sondern sogar aktiv dafür sorgen, dass jemand Jahre länger "verschwunden" ist als "nötig"), Geheimgefängnisse betreiben und per Drohnen Bomben auf Häuser werfen, um Menschen ohne Anklage und Gerichtsverhandlung zu töten, egal, ob da noch 20 andere Menschen drin wohnen neben dem eigentlichen "Ziel".

Und vor paranoiden Leuten, die dich schon für eine Suche nach einem "falschen" Wort und die Position deines Handys in der Nähe eines Verdächtigen auf eine Gefährderliste setzen.

Solange Google oder facebook mir nur Werbung einblendet, die ich noch dazu mit einem Adblocker ausblenden kann wenn sie mich nervt, reden wir hier von nicht vergleichbaren "Gefahren".
PermalinkPermalink 05.08.13 @ 18:07

Als Antwort auf: Vielleicht werd ich ja Altersmilde

Jens Scholz [Mitglied]
Ja, klar. Aber früher war das eine absolute Voraussetzung. Vor einigen Jahren war "gespont" zu werden noch wichtig. Heute schon oft nicht mehr. Die Entwicklung ist bei weitem nicht abgeschlossen.
PermalinkPermalink 30.07.13 @ 16:59
Thorsten Kerbs

Als Antwort auf: Datenhygiene

Thorsten Kerbs [Besucher]
Mir drängt sich, wenn ich die zur Zeit häufig formulierte obige Forderung lese, immer aufs Neue derselbe Gedanke auf. Allerdings frage ich durchaus, ob der womöglich zu kurz greift. Deshalb formuliere ich ihn hier einfach mal:

Die Kostenlos-Kultur des Internet stiftet Abhängigkeiten, die nun boomerangartig wieder zurückkommen. Wenn wir so sinnvolle Dienstleistungen wie die von Google, Facebook & Co. nutzen wollen, haben wir dafür einen Preis zu entrichten. Entweder durch Gebühren oder durch eine von uns nicht mehr zu beeinflussende Verwertung unserer Daten. Für die Anbieter dieser Dienstleistungen gibt es kaum Gründe, sich für unsere Interessen in die Schlacht zu stürzen. Denn nicht wir sind deren eigentlichen Kunden, das sind andere Konzerne; wir sind nur ein Mittel zum Zweck, wir sind eben nur die Datenlieferanten.

Drum werden die Forderungen nach Datensouveränität, wenn die aktuellen Erregungswellen verebbt sind, wohl ungehört verhallen. Denn bekanntlich gilt: Wer zahlt, schafft an.

Oder nicht?
PermalinkPermalink 21.07.13 @ 17:21

Als Antwort auf: Datenhygiene

Jens Scholz [Mitglied]
Ich glaube nicht, dass "Gedankenkontrolle" möglich ist und auch nicht, dass das der Hintergrund oder eine Absicht ist. Ich glaube, es gibt Prozesse, die in einer technokratisierten Welt von ganz alleine ablaufen, wenn man nicht bewusst gegensteuert. Bewusst gegenzusteuern ist aber etwas, was unsere Politiker nicht tun, sei es aus Angst, Uninformiertheit oder schlicht Dummheit. Daher läuft die Entwicklung automatisiert in alle Richtungen, die eine immer größere Transparenz erlaubt. Im Guten wie im Schlechten.
PermalinkPermalink 21.07.13 @ 11:55
Sean Kollak

Als Antwort auf: Datenhygiene

Sean Kollak [Besucher]
Hi Jens,
warum eigentlich hegt der Staat dieses Mißtrauen gegen seine Bürger? Wer ist "der" Staat. Am dicken Ende sind es machthungringe Menschen, die uns mit ihrem Wissen über uns kontrollieren und vermarkten wollen. Es geht nicht um Terror-Abwehr. Es geht um Gedankenkontrolle. George Orwell hat das sehr eindringlich beschrieben.
LG Sean
PermalinkPermalink 18.07.13 @ 23:31
Michael Langenhagen

Als Antwort auf: Datenhygiene

Michael Langenhagen [Besucher]
Ich frage mich: wozu brauchen wir ein Grundgesetz (eine Verfassung haben wir ja leider immer noch nicht), Menschenrechte und Gesetze, die diese schützen sollen, wenn jeder sie ungestraft missachten und brechen kann, wenn er nur über genügend Geld und Macht verfügt? Wozu brauchen wir ein Parlament und eine Regierung, wenn diese weder willens noch in der Lage sind, ihre Bürger vor Machtmissbrauch und Gesetzesbrüchen zu schützen?

Ich bin weder für Anarchie noch für Diktatur, dennoch haben beide wenigstens den Vorzug, dass man weiß, woran man ist.
PermalinkPermalink 17.07.13 @ 00:32

Als Antwort auf: Datenhygiene

Jens Scholz [Mitglied]
Das ist ja sehr schön für Dich, aber andere hätten das gerne und haben mE einen Anspruch darauf, dass man dies nicht zu Überwachungszwecken missbraucht. Ich brauche ansonsten ja auch vieles nicht, auf das Du sicher ungern verzichten würdest. Worauf also willst Du hinaus?
PermalinkPermalink 16.07.13 @ 12:27
Imner

Als Antwort auf: Datenhygiene

Imner [Besucher]
Ich vermisse/brauche weder Twitter noch Google noch Facebook noch Microsoft.
PermalinkPermalink 16.07.13 @ 09:34
Ulf J. Froitzheim

Als Antwort auf: Datenhygiene

Ulf J. Froitzheim [Besucher]
Die Unschuldsvermutung ist Teil der Strafprozessordnung. Das heißt im Klartext, dass man uns erst in dem Moment zugesteht, wir könnten eventuell unschuldig sein, wenn man uns unschuldig vor Gericht gezerrt hat. Um uns dorthin zu bekommen, bedarf es selbstverständlich einer Schuldvermutung. Und die ist nun mal am leichtesten darauf zu stüzten, dass wir zur Tatzeit unser Handy ausgeschaltet oder zu Hause liegen hatten, oder?
PermalinkPermalink 14.07.13 @ 20:15
rothers

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

rothers [Besucher]
Trolle erinnern mich irgendwie an Mobber.
PermalinkPermalink 29.06.13 @ 23:16
daMax

Als Antwort auf: Manchmal dreht sich die Welt zu schnell

daMax [Besucher]
Willkommen zurück im Internet ;) das Übelste an der Prism-Sache finde ich, dass wieder NIEMAND mitbekommen wird, dass der deutsche Geheimdienst BND seit Jahren genau das gleiche tut:

https://netzpolitik.org/2013/ein-deutsches-prism-nennt-sich-strategische-fernmeldeaufklarung-und-steht-unter-aufsicht-des-bundesnachrichtendienstes/
PermalinkPermalink 11.06.13 @ 06:57
Gaga Nielsen

Als Antwort auf: Aw: fwd: re:publica

Gaga Nielsen [Besucher]
Sehr interessant, Dein Karlsdialog!

Besonders schön, Deine erinnerte Empörung über die Invasion der AOL- und T-Online-Einsteiger (Minute 20 bis 27). Großes Kino! Ich höre mal weiter.
PermalinkPermalink 29.05.13 @ 20:48

Als Antwort auf: Aw: fwd: re:publica

Jens Scholz [Mitglied]
Torben: DU WARST DA???
PermalinkPermalink 23.05.13 @ 08:36
Kixka

Als Antwort auf: Aw: fwd: re:publica

Kixka [Besucher]
+1. Es ging mir haargenauso. Dein ganzer Post spricht mir sehr aus der Seele. Mir war es zu unübersichtlich, was ich im Jahr davor überhaupt noch nicht so empfunden habe. Nichts war unwahrscheinlicher als dass sich ein ausgesprochenes "Wir sehen uns" auch tatsächlich einlösen ließ.
PermalinkPermalink 21.05.13 @ 08:18
Torben Friedrich

Als Antwort auf: Aw: fwd: re:publica

Torben Friedrich [Besucher]
Die Zusammenfassung trifft es ganz gut.
Ich bin teilweise auf dem Innenhof rumgeirrt, auf der Suche nach Bekannten.

Außerdem hat sich dank Piratenpartei selbst auf der re:publica bei Gesprächen sich der Schwerpunkt thematisch verlagert. Da sind zwei Bekanntenkreise leider zu sehr zusammengewachsen..

PermalinkPermalink 20.05.13 @ 13:51
Stephan Urbach

Als Antwort auf: Aw: fwd: re:publica

Stephan Urbach [Besucher]
Hi Jens,

nein, du warst nicht der einzige, der sich so fühlte - mir ging es ganz genauso.

Stephan
PermalinkPermalink 20.05.13 @ 10:45
Boris Schneider

Als Antwort auf: Twitter löscht(e) unseren Satireaccount @bundesamtfvs

Boris Schneider [Besucher]
Oh man. Ich kann sowas echt nicht verstehen. Den Account muss ja infolge dessen ja jemand gemeldet haben, oder? Vielleicht war ja nur jemand neidisch auf euch. Verübeln könnte ich es ihm ja nicht ;-)
PermalinkPermalink 17.04.13 @ 15:51
Yvonne

Als Antwort auf: Warum teure Nischenfilme floppen und das ok ist

Yvonne [Besucher]
Vielen Dank für den tollen Artikel, dem ich zu 100% zustimmen kann. Bleibt zu hoffen, dass Cloud Atlas sein Publikum auf DVD irgendwann findet - zu gönnen ist es dem Film.
PermalinkPermalink 14.04.13 @ 15:55

Als Antwort auf: Twitter löscht(e) unseren Satireaccount @bundesamtfvs

Jens Scholz [Mitglied]
Tippfehler ist korrigiert, Danke.
Was "suspended" genau heisst ist mir nicht so ganz klar, aber offenbar hat man sich das (eventuell auch auf Grund der Welle, die das heute vormittag gemacht hat) nochmal angesehen und seit ner halben Stunde ist der Account wieder da :)
PermalinkPermalink 11.04.13 @ 14:07
@rover_germany

Als Antwort auf: Twitter löscht(e) unseren Satireaccount @bundesamtfvs

@rover_germany [Besucher]
Twitter will nicht mehr gemocht werden...

Schreib etwas Negatives über den Papst und vielleicht wirst Du auch gesperrt (siehe Domian bei Facebook)

Kleine Richtigstellung:

- Der Link zum ehemaligen Twitter-User enthält einen Tippfehler

- Der Account ist gesperrt, nicht gelöscht, das lässt noch hoffen, oder?
PermalinkPermalink 11.04.13 @ 12:00
Philipp Gensel

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Philipp Gensel [Besucher]
Wow! Danke! So präzise und einleuchtend hat mir noch niemand die Trollproblematik vermittelt. Wunderbar anschaulich beschrieben. Werde die Ratschläge beherzigen. Hatte in Facebook schon des Öfteren Trolle bekämpfen müssen. Den Troll ignorieren funktioniert wirklich, es war mir nur nie als Handwerkszeug bewusst.

Danke!
PermalinkPermalink 02.04.13 @ 20:00

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Jens Scholz [Mitglied]
Wie gesagt, mir geht es hier nicht um Begriffsklärung sondern darum, was man tun kann, wenn man jemanden nicht mehr loskriegt, der einen nur noch nerven will. Es gibt genügend Blogger und Forenthreads, in denen sich über sowas unterhalten wird.
PermalinkPermalink 02.04.13 @ 14:42
BasementBoi

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

BasementBoi [Besucher]
Man sollte erstmal begrifflich klären worin eine Diskussion sich von Trollerei unterscheidet. Und auch innerhalb einer Diskussion mit einem Troll hat man mehrere Möglichkeiten zu reagieren, deshalb sollte man sich Gedanken machen was man sich von einer Diskussion verspricht.

Trollen ist:

"die Übernahme bzw. Zerstörung der eigentlichen Kommunikation."

Ja, das kann man auch anders erreichen. Z.b. durch Spam, Beleidigungen etc. Hier müsste man auch bestimmen können in wie weit Missverständnisse oder persönliche Animositäten Kommunikation zum Erliegen bringen.

"Denen geht es nicht um die Diskussion, die haben jede Menge Antworten."

Was ja eigentlich dafür sprechen würde das sich jemand mit einem Thema befasst hat. Auch hier ist der Unterschied zum Trollen nicht ganz klar.
PermalinkPermalink 02.04.13 @ 10:16

Als Antwort auf: Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

Jens Scholz [Mitglied]
BB: Du fragst jetzt schon zum zweiten Mal, ob diskutieren trollen ist. Ich sag jetzt auch noch mal nein. Und mein Artikel handelt immer noch vom Umgang mit Trollen, nicht davon, was man sich von einer Diskussion verspricht. Völlig anderes Thema.
PermalinkPermalink 02.04.13 @ 01:36